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Mosley outet sich als Test-Gegner

Der FIA-Präsident erklärt, er würde die Testfahrten während der laufenden Saison liebend gern abschaffen bzw. auf den Freitag vor jeden GP beschränken...

Michael Trawniczek

"Wenn es nach mir gehen würde...."

Die oberste Motorsportbehörde FIA hat diese Woche die geplante Motorenlimitierung auf ein Triebwerk pro GP-Wochenende ab 2004 im Rahmen einer Abstimmung durchgesetzt. Die dabei vertretenen Teams und Automobilhersteller trafen jedoch keinen einstimmigen Beschluss - bei einigen Teams wie McLaren und Williams war man von der neuen Regelung wenig begeistert.

FIA-Präsident Max Mosley hat nun wissen lassen, dass er die Kostenreduktion in der Königsklasse des Motorsports noch viel rigoroser durchsetzen würde, käme es lediglich auf seine persönliche Meinung an. Mosley wollte die Limitierung der Motoren bereits für 2003 einführen, die Teams jedoch entschieden, die neue Regelung erst ab 2004 geltend zu machen.

Ein Dorn im Auge sind dem FIA-Präsidenten vor allem auch die vielen Testfahrten während der Saison. Mosley: "Wenn ich die Regeln einfach selber machen könnte, würde ich die während der Saison laufenden Testfahrten abschaffen. Stattdessen würde ich Testfahrten nur mehr in der Winterpause und an den Freitagen vor den Rennen erlauben."

Doch die Teams würden zu diesem Regelvorschlag derzeit sicher nicht ihren Sanctus geben, darüber ist sich der FIA-Präsident durchaus im Klaren: "Die Teams müssten dem natürlich zustimmen, aber im Moment wollen sie lieber weitertesten."

Mosely präzisiert seine Ansichten, warum er der vielen Testerei nichts abgewinnen kann: "Wenn Sie mich fragen, ist das rausgeworfenens Geld. Alle Teams entwickeln ihre Autos weiter, doch der Zeitabstand zwischen den Teams bleibt unverändert. Da ist man dann vielleicht um zwei Zehntelsekunden schneller, doch dafür werden, eigentlich umsonst, Millionen ausgegeben."

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