MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Es ist falsch, das beste Team zu bestrafen"

Michael und Ralf Schumacher sind sich einig, auf eine Formel-1-Reform wie FIA-Boss Max Mosley sie vorschlägt, kann man verzichten...

Neben den letzten Spekulationen für welches Team einige der für 2003 offiziell noch nicht unter Vertrag stehenden diesjährigen Formel-1-Piloten unter Umständen fahren werden, beherrschen derzeit die Diskussionen um die angedachten Regeländerungen, mit deren Hilfe Bernie Ecclestone und Max Mosley sicherstellen wollen dass das Interesse an der Königsklasse nicht noch weiter nachlässt, das Fahrerlager.

Auf der offiziellen FIA-Pressekonferenz gaben am Donnerstag Rubens Barrichello, David Coulthard, Olivier Panis, Mika Salo und Takuma Sato ihre Meinung über die Einführung von Strafgewichten ab, doch auch die anderen Fahrer haben natürlich eine Meinung zu den Vorschlägen die verhindern sollen dass die Formel 1 noch einmal auf Grund der Ferrari-Dominanz eine so langweilige Show bietet wie in diesem Jahr.

"In meinen Augen reguliert sich die Formel 1 selbst. Es gehören viele Bausteine dazu, erfolgreich zu sein. Wenn man Regeln ändert, bleibt das Team trotzdem in der Position, darauf am besten reagieren und seine Vormachtstellung behaupten zu können", erklärte Michael Schumacher vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka laut 'SID', dass er nicht daran glaube es würde sich durch die Umsetzung der Ideen grundlegend etwas ändern. Weiter auf die einzelnen Vorschläge eingehen wollte der Weltmeister jedoch nicht.

"Es muss sich nichts ändern. Ich halte die ganze Diskussion für überflüssig. Es hat immer Teams gegeben, die überlegen waren. Außerdem liegt es allein an uns", machte BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher deutlich, dass er es für falsch halte das gerade beste Team zu bestrafen. Stattdessen müsse es das Ziel der anderen Rennställe sein, dass man solch eine Überlegenheit eines einzelnen Teams durch bessere Entwicklungsarbeit nicht mehr zulässt.

Dieser Herausforderung wollen sich BMW-Williams und McLaren-Mercedes, mit 89 beziehungsweise 61 WM-Punkten die dichtesten Verfolger der Scuderia die schon 205 Zähler auf dem Punktekonto zu stehen hat, stellen.

"Wir wollen Ferrari nicht schlagen, weil ihnen Blei an die Füße gebunden wird, sondern indem wir das bessere Paket bauen", bringt BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen die Sache auf den Punkt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend