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Von nationalem Interesse

Ab heuer trägt die heimische "GP Management GmbH" das finanzielle Risiko des Österreich-GP, dementsprechend früh rührt man die Werbetrommel.

Zum mittlerweile bereits 6. Mal gastiert der Formel 1 Zirkus auf dem steirischen A1-Ring, zum 1. Mal ist der Erfolg des selbigen aber von nationalem Interesse. Lag das Risiko über den wirtschaftlichen Erfolg bisher in den Händen eines internationalen Promotors, so kümmert sich in Zukunft die „Grand Prix Management GmbH“ um die finanziellen Geschicke, A1-Ring-Geschäftsführer Hans Geist obliegt nun auch hier die Geschäftsführung.

Bis es überhaupt soweit kommen konnte, wurde aber bekanntlich heftigst verhandelt, großen Anteil am positiven Abschluss hatte die für das Ressort Sport zuständige Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer: „Der außergewöhnlich große Wirtschaftsfaktor durch die Zuseher vor Ort, bzw. die mediale und touristische Präsenz unseres Landes, waren für mich die Grundlagen für eine intensive Unterstützung des Projektes.“

Ebenfalls in die Verhandlungen involviert waren der steirische Landesrat Dr. Gerhard Hirschmann sowie der dreifache Formel-1-Weltmeister und jetzige Jaguar-Teamchef Niki Lauda. Die Zukunft des österreichischen GP ist nun zumindest bis 2006 gesichert.

Um auch wirtschaftlich einen Erfolg einzufahren, hat man zahlreiche Maßnahmen beschlossen, die den Besuch am Ring noch attraktiver machen sollen. So wirbt man heuer mit einer familienfreundlichen Preisgestaltung – Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt, bis 18 Jahre gibt’s Ermäßigungen – Gratis-Parkplätzen, ein perfektes Verkehrsleitsystem, Videowalls und vielem mehr.

Punkten wollen die Veranstalter auch mit dem Rahmenprogramm, so warten etliche Open-Air Konzerte auf die Besucher – unter anderem rockt Ex-Formel-1-Star Damon Hill mit seiner Gruppe „The Conrods“. Ebenfalls nicht zu kurz kommen wird die gastronomische Komponente, die „Die Oper von Spielberg“ – so der Arbeitstitel – perfektionieren soll.

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