MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Positiv oder negativ?

BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger ist geteilter Meinung, was den Ausgang des vergangenen Grand-Prix in Monaco betrifft.

„Auch am Tag danach weiß ich noch nicht so recht, ob ich mich freuen oder ärgern soll,“ so Gerhard Berger auf der BMW-Motorsport-Homepage.

„Einerseits: Wenn uns jemand in der letzten Woche gesagt hätte, wir würden Dritter in Monaco werden, dann hätten wir uns gefreut. Andererseits: Wenn man von der Poleposition ins Rennen geht, dann liebäugelt man natürlich mit dem Sieg.“

Dass es mit dem Sieg nicht geworden ist, dafür gab es mehrere Gründe. Laut Berger hat man es im Rennen nicht geschafft, das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten herauszuholen. Und Montoya hat den Sieg, abgesehen von seinem späteren Defekt, schon am Start aus den Händen geben müssen.

Montoya stand auf der dreckigen Spur, hatte auch deutlich mehr Sprit als David Coulthard mit an Bord. So wurde Montoya schon am Start von Coulthard überrumpelt.

Trotzdem gibt es von Gerhard Berger großes Lob für Juan Pablo Montoya: „Juan hat im Qualifying eine perfekte Runde hingezaubert. Für die Umstände beim Start kann er nichts und danach ist der trotz des unglaublichen Drucks, den Michael hinter ihm machte, fehlerfrei gefahren.“

Den genauen Grund für den Motorschaden von Montoya hat man bei BMW noch nicht gefunden, die Techniker in München müssen diesen erst bei einer genauen Analyse ausfindig machen.

Nach dem Ausfall von Montoya übernahm Ralf Schumacher die Aufgabe „Podiumsplatz“. Genau solche Situationen sind für Berger die besten Beispiele dafür „wie gut es ist, dass wir fahrerseitig so gut aufgestellt sind. Hat der eine ein Problem , ist der andere nicht weit.“

Und das trotz der Probleme, die man in Monaco hatte, noch ein Podiumsplatz drinnen war, stimmt Berger für das nächste Rennen in Montreal äußerst optimistisch: „ Vor einer Woche hatten wir gar nicht gedacht, auf dem engsten Kurs im WM-Kalender so stark zu sein. Mit Kanada kommt jetzt in zwei Wochen wieder ein echter Motorenkurs. Wir freuen uns drauf!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris