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Wer bezwingt den Berg am Schnellsten?

Beim 16. Bergrennen in St. Agatha warten zahlreiche Gusto-Stückerl auf die Zuschauer, vom 500er Puch bis zum F3000 Boliden ist alles vor Ort.

Vom putzigen Minitourenwagen von einst, dem Steyr Puch 500, bis zum brüllenden Formel-3000-Donnerbolzen mit 650 Turbo-PS ist beim 16. Int. Eurol-Autobergrennen von Esthofen nach St. Agatha alles vertreten, was vier Radln hat, rund 200 Fahrer aus 7 Nationen sind am Start.

Verständlich, denn das traditionelle PS-Spektakel des Veranstalters MSC Rottenegg zählt u.a. zur Internationalen, wie nationalen Bergemeisterschaft, zur Int. Österr. Meisterschaft für Historische Boliden, zum Mobil-Berg-Cup, und zum Lauf der Südbayrischen ADAC-Bergmeisterschaft.

Wenn dann am kommenden Wochenende (21./22. September) die heissen Boliden von ihren cool fahrenden Piloten die 3,2 km lange Asphaltstrecke hinauf gejagt werden, könnte bei Kaiserwetter der bestehende Rekord vom Welser Formel-3000-Glühfix Walter Leitgeb fallen:

Noch gelten 1:06,736 Minuten als das Maß der Dinge, aber die Super-Cracks von heuer, allen voran der Ungar Laslo Szas (Reynard Zyte), der Deutsche Alexander Hin (Reynard Judd) und der Slowake Jaroslav Krajci (Lola) versprechen schneller als 172,62 km/h Schnitt zu fahren.

Bei den Genannten geht’s um den Tagessieg, bei den vielen anderen „Minutenbrennern“ um den Klassentriumph : In der Tourenwagenklasse bis 2 Liter gibt Hungaro-Ring-Triumphator Sascha Plöderl sein Bergdebut und der einstige Autocross-Seriensieger Hermann Waldy aus Kärnten startet gleich zweimal: Mit einem Renault-Tourenwagen und einem Reynard Formel-3000.

Dazu kommen viele bekannte Gesichter aus der Branche, wie Christian Eigl im Cockpit eines historischen Ford Capri, der 70jährige Gustl Deutsch im Ex-3-Liter-Porsche Sportwagen von Steve McQueen, den einst Plöderls Vater „zerstörte“, oder Staatsmeister Walter Struckmann (Opel), Exstaatsmeister Bernhard Gassler (Peugeot), sowie der nimmermüde Peter Nemecek (BMW), ÖTC-Seriensieger Roman Hoffmann im Formel-3 Dallara hat ebenfalls seine Nennung abgegeben, Florian Mauhart im Van Diemen und die „Rotteneger“ Heissporne Kurt Ritzberger (Peugeot) und Rene Martinek (Renault).

Im Vorjahr standen 35.000 Zuschauer am Straßenrand. Trainiert wird bereits am Samstag ab 13.00 Uhr (- 17.00 Uhr) und am Sonntag Vormittag (9.00 – 11.00). Der Start zu den zwei Durchgängen erfolgt dann um 13.00 Uhr.

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