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Kampfgeist wiedergefunden

Franz Berndt hat seinen Kampfgeist wiedergefunden, hat eindeutig bewiesen, dass es weiter aufwärts geht.

Dabei sah es im Training gar nicht danach aus: Nur ein enttäuschender 26. Platz.

„Da will ich mich gar nicht ausreden, das geht zu einem großen Teil auf meine Kappe. Ich war einfach nicht gut drauf, dazu bin ich davor noch keinen einzigen Meter auf dem Nürburgring gefahren“, gesteht Berndt.

Am Samstag fuhr er jedoch ein tolles Rennen, konnte neun Plätze gutmachen, dabei konstant gute Rundenzeiten fahren und das Rennen auf Rang 17 beenden.

Beim zweiten Rennen erwischte der 17jährige einen guten Start, machte gleich vier Plätze gut und lieferte sich anschließend mit drei Konkurrenten einen herzerfrischenden Kampf um die zehnte Position.

„Das war sicher mein bisher bestes Rennen. Leider habe ich mich vier Runden vor Schluss in der Schikane verbremst, flog dabei ins Kiesbett, wo ich nicht mehr herauskam. Heute wäre erstmals ein Top-Ten Ergebnis möglich gewesen“, sagt Berndt, der sich von den Rundenzeiten her kontinuierlich steigert.

„Franz hat seinen Kampfgeist wiedergefunden“, freute sich auch Race Tec-Gesellschafter Ulrich Pahl, „jetzt ist es wirklich nur mehr eine Frage der Zeit, wann er unter die Top-Ten fährt!“

Eine wichtige Entscheidung fiel in der Eifel auch bezüglich Ingenieurs-Tätigkeiten: Ab sofort wird Hans-Peter Hillebrand die Agenden des Chef-Ingenieurs bei Race Tec Engineering übernehmen. Der Salzburger führte Franz Berndt bereits im Vorjahr zum Meistertitel in der Österreichischen Formel Ford Meisterschaft.

„Wir haben an diesem Wochenende schon viel erreicht, werden in Zukunft sehr intensiv arbeiten. Das Wichtigste wird sein, dass Franz viel testen kann. Denn was er braucht, sind Kilometer“, sagt der Salzburger.

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Dt. Formel Renault Meisterschaft: Nürburgring

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