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Österreichs Formel-Nachwuchs testet auf dem A1-Ring

Dabei sind Patrick Friesacher, Norbert Siedler, Hannes Neuhauser und Marco Schärf unterwegs, die World Series V6 by Nissan führt Fahrersichtungen für WM-Saison 2003 durch.

Am Mittwoch, den 9.Oktober und Donnerstag steht der A1-Ring im Mittelpunkt einer großen Testserie für die World Series 2003 V6 by Nissan. Gefahren wird mit Formel 3000 ähnlichen Boliden, wobei das Chassis von Dallara und der Motor (415 PS) von Nissan stammt. Diese Fahrzeuge wurden auch heuer bereits in der World Series V6 eingesetzt.

Mit dem Team Zele Motorsport war auch ein österreichisches Team in dieser Serie vertreten. Als Fahrer standen der Argentinier Nicolas Filiberti und der Brite Matthew Gilmore zur Verfügung.

Zur Zeit liegt man in der Teamwertung nach sechs Läufen an achter Stelle. Gesamtleader ist derzeit der Brasilianer Ricardo Zonta (205 Punkte) vor dem Belgier Bas Leinders (158) und dem Franzosen Franck Montagny (155 Zähler). Bester Pilot des Zele-Teams ist Nicolas Filiberti mit 32 Zählern an neunter Stelle der Gesamtwertung.

Der österreichische Teamchef Hermann Zele möchte am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche auf dem A1-Ring die Gelegenheit nutzen, dem heimischen Formel Nachwuchs eine Chance zu geben, möglicherweise in der nächsten Saison in dieser Serie Fuß zu fassen.

Eingeladen wurden Patrick Friesacher, der heuer im Red Bull Team von Dr. Helmut Marko in der Formel 3000 EM am Start war, der Tiroler Norbert Siedler, zuletzt in der Deutschen Formel 3 Meisterschaft Sieger des letzten Laufes in Hockenheim, sowie Marco Schärf (Deutsche F3) und der Tiroler Hannes Neuhauser (Formel BMW).

Ebenfalls dabei sind der Ire Damien Faulkner, der Franzose Julien Vidot, der Brite Charles Hall und der Däne Kristian Kolby.

Die nächstjährige Saison soll zehn Läufe umfassen. Der provisorische Kalender weist Macao, Zuhai, Magny Cours, Valencia, Monza, A1-Ring, Barcelona, Estoril, Curitiba und Interlagos als Rennstrecken aus.

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