MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Erstes Top-Ten-Ergebnis fürs OPCM-Team

Kevin Curtain holt vom 17. Startplatz aus als Neunter wieder wertvolle Punkte für Klaus Klaffenböck´s OPCM-Racing Team.

Bei kaltem, sehr windigen, aber trockenen Bedingungen fand heute der vierte Lauf zur Supersport Weltmeisterschaft auf der japanischen Rennstrecke von Sugo statt. Für das OPCM Racing Team gab es dabei durch Kevin Curtain zum zweitenmal in dieser Saison Punkte zu bejubeln. Mit dem ersten Top 10 Ergebnis für das neugegründete Team holte sich der Australier 7 Weltmeisterschaftspunkte.

Von Startplatz 17 aus ins Rennen gegangen erwischte Curtain bereits zum viertenmal in dieser Saison einen absoluten Blitzstart. Nach der ersten Runde lag er bereits auf Rang 10, hinter ihm Fahrer wie Ian MacPherson, Jörg Teuchert und Weltmeister Andrew Pitt.

Nachdem sich der 35 Jahre alte Curtain bis auf Rang 7 vorgearbeitet hatte wurde er von Teuchert und Pitt eingeholt. Diese drei bildeten fortan eine Kampfgruppe, an deren Ende sich der Belgier Werner Daemen anhängte. Curtain: „Es hat richtig Spaß gemacht mit diesen Burschen zu fighten. Leider konnte sich Weltmeister Andrew Pitt nach nur wenigen Runden etwas absetzen.“

Während sich vorne an der Spitze die beiden Suzuki Piloten Chambon und Fujiwara auf und davon machten drehte Curtain konstant seine Runden. Die meiste Zeit rangierte er dabei auf Rang 8. Drei Runden vor Schluss konnte Curtain dann einen Versuch von Teuchert ihn zu überholen erfolgreich abwehren. Denn daraus resultierenden kleinen Vorsprung konnte der Australier aber leider nicht nutzen.

Curtain: „Ich habe wirklich alles gegeben, bin aber einfach nicht weggekommen.“ Während er den Yamaha Germany Piloten Jörg Teuchert bis ins Ziel hinter sich lassen konnte, wurde Curtain in der vorletzten Runde noch vom Honda Fahrer Daemen auf Rang 9 verdrängt. Curtain: „Daemen hat mich aber mit seinem Angriff ein wenig überrascht, da er während des gesamten Rennens über nie angegriffen hat. Trotzdem, Rang 9, 7 Weltmeisterschaftspunkte, ein nahezu perfektes Wochenende.“

Überglücklich über dieses erste Top 10 Ergebnis seines Teams ist natürlich auch Teamchef Klaus Klaffenböck. Der Seitenwagenweltmeister reiste, obwohl kein Seitenwagenrennen auf dem Programm stand, nach Japan und meinte nachher: „Wahnsinn, was für eine Rennen von Kevin! Die Punkte sind die Belohnung für die harte Arbeit der letzten Wochen. Einfach gewaltig welche Fortschritte unser Team seit Beginn der Saison gemacht hat.“

Klaus Klaffenböck wäre allerdings nicht Klaus Klaffenböck wenn er nicht noch im selben Atemzug anfügt: „Der Weg in Richtung Spitze ist eingeschlagen. Von jetzt an wird es allerdings immer schwieriger, denn je näher man der Spitze kommt desto Dünner wird die Luft.“

Ergebnis:
1.St.Chambon, FRA, Suzuki, 39:07,182
2.K.Fujiwara, JPN, Suzuki, + 0,282
3.F.Foret, FRA, Honda, + 5,995
4.P.Casoli, ITA, Yamaha, + 8,194
5.Ch.Kellner, GER, Yamaha, +12,435
9.K.Curtain, AUS, Yamaha, +29,588

WM-Stand nach 4 von 12 Rennen:
1.St.Chambon, FRA, 77 Pkt
2.A.Pitt, AUS, 70 Pkt
3.F.Foret, FRA, 59 Pkt
4.Ch.Kellner, GER, 47 Pkt
5.K.Fujiwara, JPN, 33 Pkt
16.K.Curtain, AUS, 11 Pkt

News aus anderen Motorline-Channels:

Supersport-WM Sugo

Weitere Artikel:

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen