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Kein Glück für den Junglöwen

Der Österreich-Einsatz verlief unglücklich, der 22 Jahre alte Wiener musste das KitCar mit Verdacht auf Kolbenschaden vor SP 5 abstellen.

Die Vorfreude auf die Bosch Super 4-Rallye war groß. Die Vorstellung bei der Rallye seines Sponsors leider nur kurz. David Doppelreiter, der bereits vom ersten Kilomter weg mit Problemen zu kämpfen hatte, musste auf dem Weg zur fünften Sonderprüfung mit Verdacht auf Kolbenschaden aufgeben. Damit verspielte der Niederösterreicher die Chance auf einen ausgiebigen Test vor seinem nächsten WM-Einsatz in der Junior World Championship – der Acropolis-Rallye vom 14. bis 16. Juni in Griechenland.

Kurz vor dem Start zur Rallye bekam David noch ein brandneues Steuerprogramm von der Motorsportabteilung in Paris, das für weitere WM-Einsätze getestet werden sollte. Doch leider hat die Software die Hardware überholt. Der Motor spielte nicht ganz mit und so verlor „DD“ von Kilometer zu Kilometer an Leistung. Auf der Etappe vor dem Start zur fünften Sonderprüfung kam dann das endgültige Aus. Der Youngster stellte den Wagen mit Verdacht auf einen Kolbenschaden ab.

Doppelreiter: „Es tut mit unheimlich leid, dass ich vor meinen Fans nur so eine kurze Vorstellung liefern konnte. Doch es hätte keinen Sinn gehabt, wenn ich weiter gefahren wäre. Auf Bergauf-Passagen hatten wir nur mehr den ersten und zweiten Gang. Da geht dann einfach nichts mehr weiter. Dennoch war der Test sehr gut, denn wir konnten für die Motorsportabteilung wertvolle Erfahrungen sammeln. Trotzdem wäre ich hier in Pinggau gerne ins Ziel gefahren.“

Jetzt gilt es mit den Abstimmungsarbeiten für Griechenland zu beginnen. Dort erwartet David Doppelreiter der erste Schotter-WM-Lauf seiner Karriere.

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