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"Wir müssen noch viel arbeiten"

Richard Burns ist mit dem Abschneiden bei der "Monte" nicht happy, der Peugeot-Neuling glaubt aber die Gründe dafür zu kennen.

Bei Ihrem Debüt im Peugeot 206 WRC wurden Sie in Monte Carlo Achter. Waren Sie enttäuscht?

"Es ist kein phantastisches Resultat. Aber für die Meisterschaft war es kein Desaster, dass ich keine Punkte gesammelt habe. Wir sind ja erst eine von 14 Rallyes gefahren. Schlimmer wäre es gewesen, wenn ich am ersten Tag ausgefallen wäre und dadurch die Chance verpasst hätte, das Auto besser kennen zu lernen."

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus Monte Carlo mit?

"Wir hätten mehr von Gilles Panizzis Erfahrung profitieren können. Aber Marcus und ich haben uns dort beispielsweise einmal für eine andere Reifenwahl entschieden und lagen damit völlig daneben. Für mich war es schwierig, auf den Mischverhältnissen und den engen Strecken zu fahren. Ich kenne den Peugeot 206 WRC noch nicht gut genug und hatte nicht genügend Selbstvertrauen. Ich habe bei dieser Rallye noch stärker reagiert als agiert. Zum Beispiel habe ich vor den Kurven zu stark gebremst und bin sehr vorsichtig herumgefahren. Das ist nicht gut für die Zeiten."

Was wollen Sie an ihrem Auto verbessern?

"Ich bin mit der Sitzposition noch nicht glücklich. Ich würde gern tiefer sitzen und zusätzlich auch die Pedalstellung stärker auf mich anpassen. Vor allem auf welligen Strecken und Passagen mit wenig Haftung müssen wir am Handling arbeiten. Bis zum Start der Schweden-Rallye haben wir noch etwas Zeit, in der wir noch viele Arbeiten zu erledigen haben."

Was würden Sie rückblickend anders machen?

"Ich hätte die zwei Wochen nach dem Saisonende 2001, die mir durch die Vertragsstreitereien verloren gingen, sicherlich sehr gut nutzen können."

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