MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Die Meisterschaft ist wieder offen"

Nach Raphael Sperrers Missgeschick war der Weg frei für Manfred Stohl, nun will der Wiener im Herbst voll angreifen.

Fünf Mal in Folge war Raphael Sperrer bei Rallyes in Kärnten erfolgreich. Doch jetzt beendete Manfred Stohl die mehr als zweijährige Vorherrschaft des Oberösterreichers im südlichsten Bundesland Österreichs. Der Wiener feierte bei der Castrol-Rallye seinen zweiten Sieg in der T –Mobile Rallyemeisterschaft und kam dadurch bis auf acht Punkte in der Meisterschaftswertung an Sperrer heran, der als Gruppen Achter noch drei Zähler auf sein Konto verbuchen konnte.

Manfred Stohl minimierte am zweiten Tag das Risiko und tat nicht mehr als notwendig. Dabei musste er aber einen Grundschnelligkeit behalten, da sonst sehr schnell die Konzentration, vor allem bei den heißen Temperaturen, verloren geht. So absolvierte das Team Manfred Stohl und Ilka Petrasko Sonderprüfung um Sonderprüfung. Dabei kam es aber auch noch zu einer kleinen Schrecksekunde, als dem 30 Jahre alten Wiener kurz vor der letzten Wertungsprüfung der Ford nicht mehr ansprang. Doch nach einigen Minuten lief er wieder und der Sieg war Stohl nicht mehr zu nehmen:

„Natürlich habe ich von Sperrers Ausfall profitiert. Ohne seinen Überschlag hätte ich hier sicher nicht gewinnen können. Doch so ist dieser Sport nun einmal. Er erlaubt dir nur in den seltensten Fällen einen Fehler. Sperrer hatte sicher Glück, dass er die Rallye noch beenden konnte. Wir müssen nun alles daran setzen, dass wir in der Sommerpause unser Fahrzeugpaket optimieren, damit wir bei der OMV Rallye im Herbst wieder voll da sind. Die T -Mobile Rallyemeisterschaft ist jedenfalls wieder offen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

T-Mobile Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland