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Raphael Sperrer im Interview "danach"

Raphael Sperrer über die Castrol Rallye und seine Gedanken zu den neuesten Entwicklungen bezüglich des nächstjährigen Reglements.

Manfred Wolf

Ist dein Ärger über das Missgeschick bei der Castrol Rallye schon verflogen?

Na was heißt Ärger. Das ganze hat mich nicht so hart getroffen, wie manche meinen. Sicher wäre es einfacher oder angenehmer, wenn es anders gelaufen wäre. Aber ich habe immer betont, dass ich Realist bin. Es ist noch nichts gelaufen, solange ich nicht auch rein rechnerisch uneinholbar bin.

Wie war die Rallye sonst? So hart wie befürchtet?

Die Hitze war gar nicht so das Problem. Zumindest nicht auf den Prüfungen, beim Fahren. Hart war es nur im Start und im Ziel der einzelnen SP's, sowie während der Stehzeiten zwischen den Sonderprüfungen, wo sich die Hitze gestaut hat. Und der Samstag war halt sehr lang, von sieben Uhr in der Früh bis fünf Uhr nachmittags ist schon sehr lang.

Bei vielen Teams war der Staub ein großes Problem. Bei euch auch?

Nein, der Staub war nicht so ein großes Problem. Da hat unser Team gute Arbeit geleistet.

Was sagst du in einer ersten Reaktion auf die Neuigkeiten aus Paris, dass die FIA die WRC's ab nächstem Jahr in regionalen Meisterschaften verbieten will?

Auf alle Fälle abwarten, wie ernst das wirklich ist. Da steckt soviel Politik dahinter, dass man da sehr vorsichtig sein muss. Man kann sowas ja nicht einfach von einem Tag auf den anderen machen, da stehen ja viele große Importeure dahinter.

Nehmen wir aber an, das Verbot kommt. Wie würde die nächste Saison bei dir aussehen?

Jetzt fahren wir einmal diese Saison fertig.

Also kein "was-wäre-wenn-Spiel" mit Raphael Sperrer?

Nein. Ich kann an diese Entscheidung in der Form nicht wirklich glauben. Also fahren wir einmal die Saison fertig, dann sehen wir weiter.

Danke für das Interview und eine erholsame Sommerpause!

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