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Björn Wirdheim auf dem Weg in die Formel 1?

Der Schwede war heuer in der F3000 erfolgreich und sammelte im Jordan-Ford bereits Formel-1-Erfahrung. 2004 hofft er auf ein Full-Time-Cockpit.

Seit 1991 hat die Formel 1 keinen schwedischen Fahrer mehr gesehen. Damals war es Stefan Johansson, der zwischen 1983 und 1991 in der „Königsklasse des Motorsports“ unterwegs war. Heute besitzt der Schwede ein CART-Team und ist Manager des neuseeländischen IRL-Piloten Scott Dixon. Doch schon bald könnte wieder ein Schwede den Weg in die F1 finden: Björn Wirdheim.

Der 23-jährige Rennfahrer aus Växjö, dem selben Heimatort wie der von Johansson, gewann in diesem Jahr souverän die Formel-3000-Meisterschaft und testete zuletzt für Jordan-Ford in Indianapolis. „Ich bin in den zwei Stunden 45 Runden gefahren, von daher bin ich mehr gefahren, als bei den Tests in Monza“, resümierte Wirdheim. „Der Wagen war schwer zu fahren, doch nach einigen Modifikationen lief es besser. Ich brauche nur mehr Erfahrung, um mich besser zu entfalten.“

Für Wirdheim wird es aber nicht nur beim Test für Jordan bleiben, auch British American Racing bekundet Interesse am Mann aus Skandinavien. „Ich werde diese Woche in Mugello testen und vielleicht noch nach Suzuka“, erläuterte Wirdheim seine Testpläne. „Nach dem Test mit BAR werde ich einen ChampCar-Test bestreiten – er ist Teil des Titelgewinns in der F3000. Der Test wird nach dem 500-Meilen-Rennen in Fontana stattfinden, aber ich weiß noch nicht, in welchem Team das sein wird. Wir trafen in Indianapolis einige Manager, es scheint viel Interesse zu geben.“

Im Moment hält sich Wirdheim aber noch alle Möglichkeiten offen. „Priorität hat die Formel 1“, machte Wirdheim im Gespräch mit Autosport klar, fügte aber hinzu, dass ein Testfahrercockpit ebenfalls in Frage kommt, nur hängt dies vom Team ab. „Am Ende des Jahres werde ich mir die Alternativen anschauen“, so Wirdheim, „und dann meine Entscheidung treffen.“

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