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Jean Todt erteilt Fisichella Absage

Der Traum von Giancarlo Fisichella, einmal für Ferrari zu fahren, scheint ausgeträumt: Teamchef Jean Todt erteilte ihm eine eindeutige Absage.

Giancarlo Fisichella – der Italiener träumt seit Jahren davon, irgendwann einmal für die Scuderia Ferrari fahren zu dürfen. Als Michael Schumachers Vertrag bis Ende 2006 verlängert wurde, war das für den 30jährigen Römer ein Rückschlag, er kann nun nicht mehr auf das Cockpit des fünffachen Weltmeisters zu hoffen. Allein die Tatsache, dass der Vertrag mit Rubens Barrichello nicht verlängert wurde, macht Fisichella Mut.

In Brasilien zeigte Fisichella, dass er mit Glück Rennen gewinnen kann, aber im allgemeinen ist diese Saison mit dem schwachen Jordan-Ford kein Blumentopf zu holen. Entsprechend scheint sich Fisichella bereits mit Sauber für 2004 einig zu sein. An seiner Seite könnte Ferrari-Testfahrer Felipe Massa fahren. Gerücht im Fahrerlager von Silverstone: Der Sieger dieses Duells darf 2005 für Barrichello bei Ferrari fahren!

Ferrari-Teamchef Jean Todt erteilte dem Italiener allerdings eine bittere Absage. „Ich denke, dass es der Traum einiger Fahrer ist, für Ferrari zu fahren“, begann der Franzose in der englischsprachigen Presse mit seiner Argumentation. „Das ist insbesondere bei Fahrern der Fall, die ein schlechtes Auto haben.“

Todt fuhr fort: „Ich denke, dass Fisichella ein guter Fahrer ist. Dennoch haben wir zahlreiche Fahrer unter Vertrag und ich wüsste nicht, weshalb wir wechseln sollten. Wir werden auch keinen anderen Fahrer langfristig unter Vertrag nehmen.“

Harte Worte für Fisichella, zumal Jean Todt auch keinen Grund sieht, sich die Dienste des Italieners zu sichern, damit sich ihn die Konkurrenz nicht schnappt. „Glauben Sie wirklich“, meinte Todt, „dass McLaren oder Williams ihm einen Dreijahresvertrag anbieten würde?“

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