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Classic Grand Prix: A1-Ring

Die glorreiche Formel Vau

Namen wie Rindt, Lauda, Marko, Quester, Huber, Peter und Breinsberg waren dabei – kommendes Wochenende kehrt die Formel Vau zurück.

Der Start der Formel V war aber nicht in Österreich sondern in den USA. Das zufällige Zusammentreffen des Deutschen Josef Hoppen und des Amerikaners Hubert L. Brundage im Jahre 1957 in Florida, führte 1959 zum Original Brundage Formel Junior mit dem Formel Vau Konzept. Das war gleichzeitig der Beginn von VW-Racing in Amerika.

Dr. Ferry Porsche und Porsche Rennleiter Huschke von Hanstein unternahmen in den Jahren 1963 und 1964 einige USA Reisen. Man besuchte einige Rennen und war von dieser Nachwuchsserie auf VW-Basis sehr begeistert.

Mit Unterstützung des damaligen VW Chefs Dr. K. Hahn brachte man zehn solcher Fahrzeuge nach Deutschland und bestritt im Jahre 1965 das erste Rundstreckenrennen auf dem Nürburgring. Danach ging die Formel Vau rund um die Welt, es wurden mehr als 3.000 Fahrzeuge gebaut, darunter auch einige von Porsche Austria.

Die Qualität und das Können der österreichischen Piloten führte gleich am Beginn zu sportlichen Erfolgen auf der ganzen Welt. Jochen Rindt etwa gewann auf den Bahamas in Nassau das sogenannte Weltfinale, Günther Huber und Erich Breinsberg gewannen die Formel Vau Europameisterschaft.

Neben Porsche Austria entstand in Essling unter der Leitung von Kurt Bergmann ein weiteres Zentrum unter dem Namen Kaiman Racing, natürlich auf der Basis von VW-Racing. Österreichs dreifacher Formel 1 Weltmeister Niki Lauda begann dort seine Karriere, der spätere Formel 1 Pilot Jo Gartner war als Konstrukteur tätig.

Die Formel Vau wurde dann an der Spitze von der Formel Super Vau mit stärkeren Motoren abgelöst. Auch hier waren die Österreicher eine Macht und fuhren viele Siege in Europa ein.

Beim Classic Grand Prix auf dem A1 Ring werden in der Historischen Formel Vau auch zwei Fahrzeuge von Günther Huber eingesetzt. Der österreichische Europameister wird dabei selbst als Pilot aktiv sein. Ebenfalls als Ehrengast dabei wird der Esslinger Kaiman-Erbauer Kurt Bergmann sein, von seinen Piloten auch liebevoll „Master“ genannt.

Historische Boliden und Flugshow sehen!

Alles Zuseher am A1-Ring kommen dieses Wochenende in den Genuss eines "besonderen Zuckerls": Sie können nämlich nicht nur die historischen Rennen am A1-Ring live miterleben, sondern aus sicherer Entfernung auch die Flugshow am Militärflughafen Zeltweg verfolgen!

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