MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kein glückliches Wochenende

Ein 18.Platz und ein Ausfall lautet die enttäuschende Bilanz für Richard Lietz am A1Ring, dabei war weitaus mehr drinnen.

Nach den großartigen Ergebnissen der Rennen vor 14 Tagen am Nürburgring kam das Team von HBR-Motorsport (übrigens das einzige österreichische Team der Formel3 Euro Serie) mit Richard Lietz zum Heimspiel auf den A1Ring.

Man hatte das Chassis auf langen Radstand umgebaut, um für die schnellen Kurven des A1Rings gerüstet zu sein. Gerade diese Entscheidung scheint aber eine Kettenreaktion von Problemen hervorgerufen zu haben, die dann auch zu enttäuschenden Ergebnissen im Qualifying führten. Mit den Startplätzen 16 und 21 (Rückstand auf die Pole-Position nur 0,7 bzw. 1,1 Sekunden !) kann man in der Formel 3 Euroseries keinen Blumentopf gewinnen...

Richard Lietz fuhr in Lauf 1 ein extrem kämpferisches Rennen, war aber schon in der ersten Kurve mit Bernhard Auinger kollidiert und musste danach mit einem total krummen Auto zurechtkommen. Ein Ausflug ins Kiesbett mit dem schwer kontrollierbaren Auto bedeutete schlussendlich den 18.Platz.

Beim zweiten Rennen am Sonntag, ausgetragen vor dem Rennen der Deutschen Tourenwagen Masters, ging’s in ähnlicher Tonart weiter. Der Brite Adam Caroll drängte Richard Lietz vor der Castrol-Kurve in die Wiese, Bernhard Auinger schlüpfte durch.

Zwei Runden später kam der endgültige Ausfall für Lietz, nachdem er von Marcel Lassee und Adam Caroll in die Mitte genommen wird.

Sechs Rennen sind jetzt noch zu fahren (je 2 in Zandvoort, Hockenheim und Magny Cours). Sechs Chancen für Richard Lietz, noch Punkte in der Formel 3 Euro Serie zu erreichen.

News aus anderen Motorline-Channels:

F3 Euro Serie: A1-Ring

Weitere Artikel:

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut