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"Ich würde gerne testen"

Der Ferrari-Testpilot ist über das derzeit laufende Testverbot alles andere als happy, der Italiener kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen.

Fiorano, Mugello, Jerez, Barcelona und Silverstone sind die Heimat von Ferrari-Paratestfahrer Luca Badoer. Rund 23.000 Testkilometer hat der Italiener in der Saison 2002 für die Roten abgespult und damit einen großen Teil zur Weiterentwicklung der roten Göttin sowie dem überragenden Titelgewinn beigetragen.

Und auch in diesem Jahr war der frühere Minardi-Pilot wieder unaufhaltsam auf den Teststrecken dieser Welt unterwegs, um dem neuen roten Hai zu mehr Speed zu verhelfen. Allerdings muss auch Badoer in der nun eintretenden heißen Phase des Titelkampfes eingestehen, dass „das Testverbot zur falschen Zeit kam.“

„Wir würden jetzt lieber testen und wir müssen noch viele Dinge ausprobieren um vorwärts zu kommen, darunter auch die Reifen,“ so der Italiener. „Die Situation ist jedoch für alle Teams gleich. Nach Ungarn werden wir in Monza testen und dann werden wir alle Entwicklungen der letzten Monate testen.“

Zuvor wird Badoer aber schon einmal für 50 Kilometer in den für Ungarn vorgesehenen F2003-GA Platz nehmen und diesen einem letzten Shakedown unterziehen. „Mein Job ist es die Entwicklung des Autos voranzutreiben,” beschreibt er sein Aufgabengebiet.

„Ich liebe es mehr als alles andere zu fahren und ich fahre das beste Auto, das der Ferrari noch immer ist. Ich mag auch die technische Seite, Fortschritte zu erzielen und kontinuierliche Verbesserungen herbeizuführen und neue Dinge auszutesten.“

Trotzdem würde Badoer „natürlich gerne für Ferrari Rennen fahren, aber da dies nicht möglich ist, genieße ich meine Arbeit so wie sie ist. Ich mag meinen Job und alles was dazu gehört. Im letzten Jahr haben wir rund 23.000 Testkilometer abgespult und in diesem Jahr werden wir wie ich glaube sehr viel mehr absolvieren...“

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