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Nichts überstürzen

Der fünffache Weltmeister Michael Schumacher geht mit einem Kribbeln im Bauch in die neue Saison, von einem sechsten Titel will er (noch) nicht sprechen.

Die 147 Tage andauernde Winterpause in der Formel 1 geht langsam in die Zielgerade und nicht nur bei den Fans und Medienvertretern macht sich wieder Freude auf den Saisonauftakt im australischen Melbourne breit, sondern auch bei den Fahrern und Teammitgliedern steigt die Vorfreude auf den Beginn der 54. F1-Saison immer mehr.

„Irgendwie ist man immer nervös vor einem Rennen, und vor dem Start in die Saison ganz besonders,“ gibt auch der fünffache Weltmeister Michael Schumacher, der bereits in seine 12. Formel 1 Saison geht, vor dem Saisonstart im Albert Park zu.

„Man kann schließlich nie wissen, was die Saison bringt. In der Formel 1 können sich die Dinge schließlich sehr schnell ändern. Daher gibt es schon dieses leichte Kribbeln im Bauch: freudige Nervosität, würde ich mal sagen.“

Grund zur Unruhe gibt es bei seiner Scuderia Ferrari jedoch kaum. „Stimmt schon, es läuft gut bei uns,“ sieht dies auch der amtierende Champion auf seiner Website so. „Wir haben über den Winter weiterhin hart und konzentriert gearbeitet, und während der Tests in den vergangenen Wochen gab es keine besorgniserregenden Probleme. Nur: dieses Gefühl der vermeintlichen Sicherheit überhaupt zuzulassen, wäre schon der erste Schritt in die falsche Richtung.“

Motivationsprobleme verspürte der zweifache Familienvater dabei trotz der vielen Siege, Titel und Rekorde jedoch noch nie in seiner bisher 30-jährigen Motorsportkarriere.

„Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich anscheinend für diesen Sport geboren bin. Es ist immer wieder aufs Neue schön, aufs Neue herausfordernd, aufs Neue spannend. Ein 6. Titel ist da kein zusätzlicher Anreiz, zumal ich es vorziehe, über Dinge erst zu sprechen, wenn sie Fakt sind. Und jetzt, wo die Saison noch nicht mal begonnen hat, ist das sicherlich der falsche Zeitpunkt…“

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