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Das Wechsel-Karussell dreht sich...

Nicht nur bei Sauber, wo der Teamchef erklärte, bis spätestens Monza wolle er seine Fahrer für 2004 kennen, dreht sich das Wechselkarussell.

Die Zeit der Transfers und Wechselgerüchte ist nun endgültig angebrochen und zahlreiche Fahrer werden mit anderen Teams in Verbindung gebracht. So könnte B·A·R-Honda letzten Informationen zufolge den teuren Jacques Villeneuve loswerden und durch Testfahrer Takuma Sato ersetzen.

Derweil teilte Minardi-Teamchef Paul Stoddart mit, dass sein Schützling, der 1 Meter 92 große Justin Wilson, 2004 für ein anderes Formel 1-Team fahren wird, nicht aber für Minardi. Wohin der Weg des Briten führen wird, ist genau so unklar, wie die Zukunft der Sauber-Piloten, die beide den schweizerischen Rennstall verlassen könnten. Dabei könnte Heinz-Harald Frentzen sogar zum Minardi-Team wechseln. „Wenn die Lust vorhanden ist, weiter zu fahren, dann käme auch ein solches Angebot durchaus in Frage“, sagte der Mönchengladbacher, der zuletzt seinem Team „viel Glück für die Zukunft“ wünschte.

Teamkollege Nick Heidfeld zieht es zu den Raubkatzen. Der jüngere der beiden Mönchengladbacher wartet noch auf die Entscheidung von Mercedes, ob diese die Option auf ihn ziehen. Sollte das nicht der Fall sein, wäre Heidfeld frei für Jaguar und könnte dort an der Seite von Mark Webber anheuern.

Großen Stress hat deswegen momentan auch Peter Sauber. Der Schweizer verhandelt mit zahlreichen Fahrern und will bereits vor Saisonende wissen, mit wem er das Jahr 2004 beginnen wird. „Zwischen den Rennen in Budapest und Monza fallen bei uns die Entscheidungen“, so Sauber im Blick, der sich damit noch maximal acht Wochen Zeit für die Wahl seiner Fahrer lassen möchte...

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