MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bernhard Auinger

Bernhard Auinger hat eine eher durchwachsene Saison in der F3-Euro-Series hinter sich, für kommendes Jahr blickt er in Richtung F3000.

Etwas schwieriger als bei Christian Klien (siehe Portrait in der rechten Navigation) ist die Situation von Red Bull Junior Bernhard Auinger einzuschätzen, der ebenfalls die Formel 3 Euroseries bestreitet und in der Gesamtwertung im Moment auf Rang dreizehn liegt. Der Sohn der österreichischen Motorradlegende Gustl Auinger hadert mit dem etwas leistungsschwachen Toyota-Motor und versuchte, seine Situation wie folgt zu erklären:

„Es leuchtet leider immer mehr heraus, dass wir mit unserem Auto sechs bis sieben Zehntelsekunden langsamer sind, und das hat sich durch die gesamte bisherige Saison durchgezogen. Deshalb müssen wir versuchen, den Abstand nach vorne zu reduzieren.“

Auinger hatte in diesem Jahr bei den Großen Preisen von Österreich und Monaco, durch die Verletzung von Landsmann Patrick Friesacher, die Möglichkeit, zwei Formel 3000-Rennen im Red Bull Junior Team zu bestreiten. Der Kontakt kam klarerweise durch den gemeinsamen österreichischen Sponsor Red Bull zu Stande.

Auinger, der völlig unvorbereitet mit der neuen Aufgabe zurechtkommen musste, zeigte eine beherzte Vorstellung und konnte neben seiner Grundschnelligkeit vor allem seine kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Für das Jahr 2004 ist Auinger deshalb optimistisch:

„Ich würde gerne Formel 3000 oder Nissan Worldseries fahren. Da ich das Formel 3000 Rennen gefahren bin, habe ich einen guten Eindruck hinterlassen und meine Visitenkarte abgegeben,“ zeigt er sich von seinen Leistungen überzeugt. „Ich habe schon Kontakt mit drei bis vier Teams – es schaut sehr gut aus!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport-Nachwuchs made in Austria

Weitere Artikel:

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant