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Das Duell heißt Egon Allgäuer gegen Lutz Bernau

Österreichs Europameister Egon Allgäuer hat gegen Lutz Bernau noch eine Rechnung offen, am kommenden Wochenende ist es soweit.

Wenn am kommenden Wochenende am Samstag und Sonntag auf dem A1 Ring in Spielberg wieder die Truck-Giganten zu Gast sind, dann steht ein Duell speziell im Mittelpunkt.

Österreichs Europameister bei den Race-Trucks, der Vorarlberger Egon Allgäuer, trifft beim 3. Rennen zur Europameisterschaft wieder auf den Deutschen Lutz Bernau.

Die Kampfhähne des letzten Rennens in Misano haben nur eines gemeinsam: Sie fahren beide für die erfolgreiche Marke MAN. Ansonst gibt es wenige Berührungspunkte. Allgäuer sieht die Sache sehr nüchtern:“ Lutz ist ein sehr guter Pilot, ich achte ihn im Wettkampf. Sonst gibt es im Fahrerlager wenige Berührungspunkte, befreundet sind wir nicht. Außerdem gibt es von Seiten MAN keinerlei Stallregie, da der Einsatz von uns rein privat ist.“

Die Vorgeschichte dazu ist rasch erzählt. Allgäuer und Bernau sind gemeinsam Anwärter auf den Titel. Daher ist es bei jedem Rennen wichtig, Punkte einzufahren. Dies bedeutet aber, es kommt immer wieder zu beinharten Auseinandersetzungen in den Rennen.

Beim letzten Lauf in Misano wurde Allgäuer von der FIA mit einer Zeitstrafe von 33 Sekunden einen Platz hinter Bernau strafversetzt. Im Cuprennen kam es zu einer neuerlichen Berührung der beiden Kontrahenten. Bernau flog ins Kiesbeet, darauf hin gab man Allgäuer die schwarze Flagge. Klar, dass der Vorarlberger auf dem A1 Ring, bei seinem Heimrennen, auf Revanche aus ist.

„ Schon in den letzten beiden Jahren ist es in Spielberg sehr gut für mich gelaufen. Viele Fans kommen in Bussen aus Vorarlberg und unterstützen mich. Ich hoffe auch heuer auf ähnlich erfolgreiche Rennen in der Steiermark, “ so der Europameister recht optimistisch.

Neben den EM-Läufen der Trucker, wird es auch interessante Rennen der Classic Bikes geben. Blickt man auf das 35 Mann starke Starterfeld, dann kann man an bekannten Piloten den Briten John Cronshaw, die Niederländer De Ridder und Rademaker, den Schweizer Sandro Baumann, sowie die Deutschen Neumair und Merz erkennen, von Seiten der eingesetzten Bikes sind die legendären Marken BSA, Norton, Seeley, Matchless und MV Agusta vertreten.

Dazu gibt es am Wochenende noch zwei Rennen zur Österreichischen Rennwagenmeisterschaft, im Mittelpunkt natürlich mit dem internationalen Formel 3 Feld.

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