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Überraschungssieg von Asch

„Oldie“ Roland Asch gewinnt den Lauf auf der Sprintstrecke des Nürburgrings, Robert Lechner wird nach hartem Rennen guter Zweiter.

Der sechste Meisterschaftslauf der V8Star-Serie am Nürburgring hatte es in sich. Die rund 70.000 Zuschauer am Sonntag erlebten auf der 3,618 km langen Sprint-Strecke ein spektakuläres „Goodyear Truck Force 100“-Rennen, das nach einem imponierenden Verlauf überraschend Roland Asch vom Team Irmscher Motorsport gewann.

Das 14-köpfige Fahrerfeld betrieb beim dreitägigen Auftritt der bulligen V8STAR-Boliden in der Eifel Werbung in eigener Sache. Sehr zur Freude der insgesamt 153.000 Besucher, welche die Darbietungen der deutschen Silhouetten-Tourenwagenserie im Rahmen des Truck Grand Prix frenetisch feierten.

Es war ein abwechslungsreiches Rennen, das in der ersten Sektion von Michael Bartels bestimmt wurde. Der 35-jährige Plettenberger hatte von der Pole Position aus das Fahrerfeld über 20 Minuten lang angeführt.

Doch nach seinem verpatzten Re-Start musste sich der frühere DTM-Pilot hinter dem in der Fahrerwertung führenden Pedro Lamy (Galeria Kaufhof Team Zakspeed) einreihen.

Als gegen den ehemaligen Formel 1-Fahrer dann aufgrund eines Fehlers beim Pflicht-Boxenstopp von der Rennleitung eine Stop-and-Go-Strafe verhängt wurde, schien der Weg für den ersten Saisonsieg für Michael Bartels frei zu sein.

Doch es kam anders: Zwei Runden vor dem Ende des Rennens kam es in der Coca-Cola-Kurve zu einem packenden Rad-an-Rad-Duell zwischen dem führenden Bartels und seinem härtesten Verfolger, dem Österreicher Robert Lechner.

Mit verhängnisvollen Folgen für den Plettenberger: Nach dem missglückten Überholmanöver berührten sich die 495 PS starken Boliden der Kontrahenten und rutschten schließlich rotierend über den Asphalt.

Nutznießer dieser Auseinandersetzung war Roland Asch. Der Schwabe ließ sich die plötzliche Chance auf seinen ersten Sieg im dritten Saisonauftritt bei der V8Star-Serie nicht nehmen.

Zwar wurde die Motorsportlegende auf den letzten Metern noch von Robert Lechner bedrängt, doch Asch rettete seinen knappen Vorsprung von 0.240 Sekunden ins Ziel. Der 24-jährige Thomas Mutsch wurde mit einem Rückstand von 3.303 Sekunden Dritter.

„Ich habe den Rücktritt von meinem Rücktritt nicht bereut. Es macht Spaß innerhalb der V8Star-Familie zu fahren. Und dass ich vor diesem tollen Publikum sogar das Rennen gewinnen konnte, macht mich einfach glücklich“, strahlte Asch.

Der 52-jährige hatte erst im Mai am Nürburgring sein Comeback in der spektakulären Silhouetten-Tourenwagenserie gefeiert und auf Anhieb den zweiten Platz für das Irmscher-Team erreicht. Mit dem Sieg beim sechsten Meisterschaftslauf krönte er nun seine V8Star-Rückkehr.

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