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Sven Förster: Österreichs jüngster Autorennfahrer

Sven Förster ist mit 15 Jahren Österreichs jüngster Autorennfahrer, der Motorline.cc-Partner lässt seine Rallycross-Saison Revue passieren.

Sven Förster ist mit 15 Jahren der jüngste Autorennfahrer Österreichs. Er konnte sich überraschender Weise trotz enormem Erfahrungsrückstand gegen die Routinies aus Tschechien, Österreich und Ungarn durchsetzen und den 3. Meisterschaftsrang einfahren.

Das Ganze begann so: Nachdem bekannt wurde, dass das Teilnehmen an Rallycrossläufen in Österreich und Tschechien schon ab dem 15. Lebensjahr erlaubt ist, machten sich Sven und Vater Richard Förster auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug für den Einstieg in den Rallycrosssport.

Die Wahl fiel auf einen Citroen AX GTI aus der Rallyeszene. Bei Schöller Motorsport wurde das Auto dann für die Teilnahme an Rallycross-Rennen ausgerüstet.

Am 12. Juli war es dann soweit, Sven Förster bestritt sein erstes Rallycross im tschechischen Rimov bei Budweis. Sven Förster fuhr zwar schon mit 13 Jahren seine ersten Slaloms, doch Rallycross war absolutes Neuland für ihn. Trotzdem erreichte er einen 9. Rang in der Super 1600-Klasse und einen 4. Rang in der Gruppe N bis 1400ccm.

Nach dem Rennen zeigte sich Förster zwar zufrieden, doch nicht restlos glücklich: „Das Ergebnis ist zwar nicht schlecht doch im Moment profitiere ich Großteils von den Ausfällen meiner Gegner, ich hoffe, dass ich bald auch aus eigener Kraft gute Platzierungen einfahren kann.“

Es dauerte zwar einige Rennen, doch gegen Ende der Saison war Förster als harter Konkurrent für die anderen Division 2a Piloten zu sehen und konnte sich in Horn, als er das erste mal für Rallye and Racing Association startete (Rally and Racing Association ist ein von Marion Voll geführtes Team für junge Motorsportler und soll diesen das Betreiben ihrer Motorsportart
erleichtern), auf die 3. Stelle der Meisterschaft nach vorn katapultieren.

Diese Position gab er bis zum Saisonende nicht mehr ab und somit stand Förster nach seiner ersten Rallycrosssaison auf dem Stockerl.
Dies darf man mit Recht als kleine Sensation bezeichnen. Der jüngste Autorennfahrer Österreichs konnte zeigen, dass mit ihm auch in Zukunft zu rechnen sein wird.

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