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Rallye-ÖM: Burgenland

Alles optimal vorbereitet

Das Team Holzmüller hat nach der erfolgreichen Teilnahme an der Jänner Rallye die Zeit so gut es ging genützt.

Motor, Getriebe, Fahrwerk, Differentiale, Antriebsstrang - alles war heraußen und wurde eingehenden Prüfungen und Erneuerungen unterzogen. So wurde wirklich jede nur erdenklich mögliche Fehlerquelle genau untersucht und im Vorfeld ausgeschlossen. Das eindeutige Ziel im Burgenland ist, auf das gute Resultat zu Beginn der Saison aufzubauen.

Durchkommen und Technik genau im Auge behalten ist die Devise. Natürlich sind auch weitere Punkte in der Gruppe A8 das oberste Ziel von Johann Holzmüller und Stefan Langthaler.

Nicht im Zeitplan eingerechnet war ein dringend nötiges, und immer wieder aufgeschobenes, "kleines Kopfservice" am Fahrer. Dabei hatte der im Waldviertel ansässige Chirurg dann doch mehr Arbeit als prognostiziert. Originalton: "Wenn wir schon dabei sind, dann schauen wir uns die Einstellung der Vollgasschraube auch noch an" Hans hat bei der Gelegenheit auch noch einen "Gruppe A Haarschnitt" anfertigen lassen, der ihm aber ausgezeichnet steht und für bessere Luftzirkulation im Helm sorgt…

Gott sei Dank ging es mit der Genesung aber schnell voran, die Nächte in der Werkstatt wurden länger und länger, die Zeit wieder einmal knapp. Nach ersten Rolltests des Autos kann man aber mit der Arbeit sehr zufrieden sein.

Nur das Fahrwerk konnte aufgrund des Zeitmangels nicht mehr optimal vorbereitet werden, so freut man sich auf die nächste Rallye nach dem Burgenland, wo man mit den aktuellsten Erkenntnissen sicher wieder einen großen Schritt weiter sein wird.

"Wir freuen uns schon sehr und die Burgenland Rallye wird sicher eine interessante und herausfordernde Rallye. Außerdem ein guter Test für das revidierte Auto und die weitere Saison", meint Hans Holzmüller, erfolgreicher KFZ Betriebseigner in Nondorf bei Gmünd.

"Ich kann meinem Piloten nach der Operation nur das beste Zeugnis ausstellen", meint Co-Pilot Stefan Langthaler, "er ist topfit, motiviert und macht sich plötzlich mehr Gedanken über eine optimale Linie, als über´s Querfahren".

Abgerechnet wird am Samstag auf der Zielrampe. Das gesamte Team wird wie immer sein Möglichstes für ein Top-Ergebnis tun.

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