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(K)ein Heimvorteil

AEZ-Racing-Pilot Jarek Janis möchte bei seinem Heimrennen eine gute Figur abgeben, der tschechische Youngster hofft auf viele Zuschauer.

Nach dem Dünenkurs in Zandvoort wechselt die DTM mit ihrem vorletzten Lauf ins tschechische Brünn. Dieses Rennen wurde auf Grund umfangreicher Umbauarbeiten am heimischen A1-Ring in Spielberg, in den DTM-Kalender aufgenommen. Daher ist auch in Brünn mit vielen österreichischen Fans zu rechnen. Schließlich brachte diese attraktive Rennserie im letzten Jahr nicht weniger als 60.000 Zuschauer in die Steiermark.

Einer, nämlich Jarek Janis, er wird vom österreichischen AEZ Racing Team unterstützt, hat diesmal in Brünn Heimvorteil. Für ihn ist es daher ein wichtiger Auftritt in seiner Heimat. Noch wichtiger ist dieser Lauf aber für das Team von Audi.

Gelingt dem jungen Schweden Mattias Ekström ein neuerlicher Sieg oder ein zweiter Platz, dann wäre der Titelkampf vor dem letzten Rennen in Hockenheim bereits entschieden. Daher wird Mercedes Benz sicher alles versuchen, diese Vorentscheidung noch hinaus zu zögern. Dabei könnte natürlich Opel das Zünglein an der Waage sein. Für viel Spannung ist also in Brünn gesorgt.

Jarek Janis vor seinem Heimrennen in Brünn: „Mein Ziel für dieses Rennen ist klar. Ich möchte bester Pilot mit einem so genannten Jahreswagen, also einem Vorjahrsauto in Brünn werden. Wenn noch ein Platz unter den Top-Ten dabei herausschaut, wäre ich schon sehr zufrieden. Einen Heimvorteil gibt es in der DTM nicht."

"Natürlich kenne ich den Rundkurs in Brünn sehr gut, aber die Spitze in der DTM ist so zusammen gerückt und die Leistung der Fahrer so stark, dass die bessere Kenntnis einer Rennstrecke sicher keine Rolle spielen wird. Außerdem haben alle Piloten dort schon getestet. Ich hoffe es kommen viele Zuschauer zur DTM, es wäre eine tolle Kulisse.“

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