MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Formel-1-Test für Motorrad-As Rossi?

Der mehrfache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi soll bereits in den nächsten Wochen einen Test im Formel-1-Toyota absolvieren dürfen.

Bereits im letzten Winter vermeldete der Kölner Express, dass der fünffache Motorradweltmeister Valentino Rossi einen Formel-1-Test für Toyota bestreiten dürfe. „Er ist ein Jahrhunderttalent. Ich hoffe wir können ihm im Winter die Gelegenheit zu einem Formel-1-Test geben, das wäre PR-mäßig der Hammer“, soll ein Sprecher des Teams im Dezember 2003 erklärt haben.

Nachdem der Italiener, den in der Motorradwelt alle nur den „Doctor“ nennen, am vergangenen Rennwochenende auf Einladung von Michelin dem Formel-1-Auftaktrennen in Melbourne einen Besuch abstattete, kamen nun erneut Meldungen über einen Test des Ex-Honda-Motorradpiloten für das in Köln stationierte Toyota-F1-Team auf.

„Meine erste Motorsporterfahrung sammelte ich beim Kart fahren“, so der Neu-Yamaha-Pilot Rossi. „Ich bin auch bei einigen Rallye-Events mitgefahren, aber ich hoffe, dass ich eines Tages ein F1-Auto testen darf.“

Laut Autosport soll dies bereits in den kommenden Wochen möglich werden: Dann soll Valentino Rossi in einem Toyota-F1-Boliden Platz nehmen und Toyota-Pilot Olivier Panis im Gegenzug einen Ritt auf Rossis Yamaha bekommen. Damit würde die schier unendliche Geschichte um einen Formel-1-Test von Valentino Rossi, dem schon BAR, Minardi und Ferrari Tests angeboten haben, letztlich doch noch ein glückliches Ende finden. Und Rossi würde damit schon sein erstes Saisonziel erreichen: „Ich möchte schon seit langer Zeit einen F1-Wagen ausprobieren. Ich werde sicherlich eine Möglichkeit bekommen. Einen F1-Boliden zu fahren ist sogar eines meiner Ziele für 2004.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?