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"Ich denke zuviel nach"

David Coulthard spricht über das Problem einer schneller Qualifying-Runde und seinen nervenstärkeren Teamkollegen Kimi Raikkonen.

Beim Saisonfinale der letzten Saison hat McLaren-Pilot David Coulthard noch einmal „gezeigt, dass ich es noch kann“. Und daraus zieht der Schotte, der im kommenden Jahr dem Kolumbianer Juan Pablo Montoya Platz machen muss, neuerliche Kraft für die anstehende F1-Saison – seine wohl letzte bei den Silbernen.

„Kimi macht sich weniger Gedanken als ich. Wenn das Auto mal schlecht liegt, stört ihn das nicht. Dann legt er sich ins Motorhome zum Schlafen. Deshalb fährt er unbelastet“, versucht sich der WM-Siebte des Vorjahres die Unterschiede zwischen sich selbst und seinem finnischen Teamkollegen zu erklären.

Entsprechend gab der Schotte nun zu, woran es bei ihm mangelt: „Ich ärgere mich über jedes Problem und denke zuviel nach“, wird Coulthard von den Kollegen der Auto, Motor & Sport zitiert. „Das bremst mich. Wenn die Psyche nicht stimmt, ist man nicht schnell.“

In den letzten Testwochen kam dann auch noch hinzu, dass auch der neue MP4-19 nicht immer schnell und vor allem zuverlässig war. „Unser Problem ist die erste Runde“, sagt David.

„Da finden wir wie im Vorjahr nicht genug Grip. Vielleicht brauchen wir ein paar Rennen, bis wir dieses Problem gelöst haben. Wir müssen es lösen, sonst stehen wir beim Start zu weit hinten. Im Renntrimm sind wir bei der Musik...“

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