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Red-Bull-Test für Coulthard, Chance für Wurz?

Coulthard hat bestätigt, dass er diese Woche in Jerez einen Red-Bull-Boliden testen wird. Auch Alex Wurz soll im Rennen um das freie Cockpit sein.

David Coulthard hat am Rande der „Autosport Awards“ in London gegenüber den Salzburger Nachrichten bestätigt, dass er in dieser Woche, bei den Tests in Jerez, einen Red-Bull-Cosworth testen wird. Der Schotte erklärte: „Nach meiner Sitzprobe am Montag im Hauptquartier von Red Bull Racing werde ich diese Woche in Jerez für das Team testen.“ Einen Vertrag habe er jedoch noch nicht in der Tasche: „Ich freue mich auf diese Chance, aber man muss abwarten. Es ist damit nichts entschieden.“

Laut der SN sollen die Red-Bull-Fahrer der Saison 2005 am 20. Dezember bekannt gegeben werden. Der Vorarlberger Christian Klien scheint als einer der Stammpiloten beinahe fix zu sein. Nicht jedoch Vitantonio Liuzzi, obwohl der italienische Formel-3000-Dominator bei den Tests bislang eine gute Vorstellung lieferte. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz wiederholte seine Bedenken, ob man mit zwei Neulingen antreten soll.

Aus dem Rennen scheint Nick Heidfeld zu sein. Red-Bull-Racing-Teamchef Tony Purnell hat gegenüber der SN aber auch eine österreichische Lösung angedeutet. Er erklärte: „Ich halte sehr viel von Alex Wurz. Er ist schnell und kann technisch viel weiterbringen.“ Angeblich soll sich Wurz nun um ein Gespräch mit Dietrich Mateschitz bemühen.

SN-Kollege Gerhard Kuntschik berichtet zudem, dass McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh den noch ein Jahr unter Vertrag stehenden McLaren-Tester vorzeitig aus dem Testvertrag entlassen würde, sollte Red Bull Racing Interesse an dieser „österreichischen Lösung“ haben. Das weckt jene Erinnerungen an das Jahr 2003, als Wurz vergeblich um eine McLaren-Freigabe gekämpft hat – bekanntlich wollte er zu Jaguar.

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