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Gesundheits-Update
Foto: Flatout Media

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

Noir Trawniczek

Nach dem schweren Highspeed-Unfall im Rahmen der ERC Rallye Polen gleich am Beginn der zweiten Sonderprüfung gibt es nun erste Informationen zum Gesundheitszustand von Marcel Neulinger.

Ein Social Media Posting des Profils von Marcel Neulinger mit einem vermeintlichen Zitat von ihm hat sich leider als falsch erwiesen und ist wohl den schwierigen Umständen und dem Optimismus des/der Social Media Beauftragten von Marcel Neulinger zuzuschreiben.

In einem Telefonat mit motorline.cc erklärte Copilot Jürgen Heigl nun die Lage am Sonntagmorgen. Demnach ist Marcel Neulinger aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht, er ist stabil und auch bereits ansprechbar. Wirbelverletzungen wurden keine festgestellt, wohl aber multiple Beinbrüche.

Jürgen Heigl selbst ist nach dem Einschlag mit 22g und einer Verzögerung von 149 auf 0 km/h ebenfalls lädiert, aber dem Vernehmen nach nicht verletzt. Wir wünschen Marcel und Jürgen gute Besserung.

BRR-Presseaussendung

Presseaussendung von Baumschlager Rallye & Racing:

Auf der zweiten Sonderprüfung der 82. ERC Rallye Polen rund um Katowice kam das oberösterreichische Duo im Lancia Ypsilon Rally4 HF am Samstagvormittag kurz nach dem Start bei hoher Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.

Die Rettungskräfte waren unmittelbar zur Stelle. Nach der Bergung und Erstversorgung wurden beide in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Die Diagnose bei Marcel Neulinger ergab mehrfache Brüche an beiden Beinen, am linken Fuß wurde ein offener Bruch operiert. Ein Verdacht auf eine Brustkorbverletzung hat sich nicht bestätigt.

Der Mühlviertler wurde in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt aus dem er mittlerweile wieder aufgeweckt wurde. Marcel ist ansprechbar, sein Zustand stabil. Er kann sich an den Unfallhergang erinnern, ist momentan jedoch noch sehr geschwächt. In den nächsten Tagen steht eine weitere Operation an den Beinen an.

Bei Co-Pilot Jürgen Heigl wurden im Krankenhaus keine Brüche festgestellt. Er konnte dieses bereits wieder verlassen und befindet sich mit Prellungen und starken Schmerzen am ganzen Körper bereits auf dem Rückweg nach Österreich, wo sich der Oberösterreicher nochmals gründlich untersuchen lassen wird.

Den Rettungskräften möchte man für ihren schnellen Einsatz und die reibungslos funktionierende Rettungskette danken!

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