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EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger
Foto: JC Rallypics

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben

Der vierte Platz bei der Lahti Historic Rallye am vergangenen Wochenende war für das Duo Kris Rosenberger/Nicola Januschke-Bleicher eine hervorragende Platzierung – besonders wenn man bedenkt, dass die beiden zum ersten Mal auf den ultraschnellen finnischen Sonderprüfungen unterwegs waren. Dass er aber knapp am „Stockerl“ gescheitert war, wurmte Kris Rosenberger bei aller Freude über die Punktausbeute trotzdem. Umso mehr sollte an diesem Wochenende, beim vierten Lauf der EHRC Gravel Meisterschaft, eine Podiumsplatzierung her. Ein Vorhaben, das trotz erneut heftiger Gegenwehr der erfahrenen skandinavischen Lokalmatadore dank der starken Leistung des österreichisch-deutschen Subaru-Duos schlussendlich auch gelang.

Praktisch von Beginn an lagen Rosenberger/Januschke-Bleicher mit ihrem Gruppe-A Subaru Impreza GT-Turbo auf Podiumskurs und ließen sich auch von dem einen oder anderen kleinen Problem auf den besonders rutschigen Sonderprüfungen nicht vom Kurs abbringen. Im direkten Duell mit der finnischen Mannschaft Marko Rämänen/Sakari Ranki behielt man schlussendlich mit rund 20 Sekunden die Oberhand und durfte so hinter einem – einmal mehr – ungefährdeten, souveränen Jari- Matti Latvala (dieses Mal mit Ersatz-Co-Pilot Erno Kinnunen) über Gesamtrang zwei und viele wichtige Punkte für die EHRC Gravel Wertung jubeln.

Kris Rosenberger: „Es waren zwei wunderschöne und Gott sei Dank auch äußerst erfolgreiche Wochen in Skandinavien. Sicher wäre ein Stockerlplatz in Finnland noch cooler gewesen, aber das erledigen wir dann einfach nächstes Jahr. Toll, dass wir hier in Schweden einmal mehr hinter Jari-Matti Latvala Zweite werden konnten, immerhin waren auch hier viele starke Skandinavier mit von der Partie. Erneut ein großes Kompliment an Niki, sie hat bei beiden Rallyes einen super Job gemacht. Und natürlich gilt auch Mario und seinem Kollegen Volker ein großes Dankeschön, sie haben unseren Subaru perfekt vorbereitet und in Schuss gehalten. Erwähnen muss ich auch noch meinen ehemaligen Beifahrer Per Carlsson und seine Frau Claudia Bidlas, die uns hier in Pers Heimat ganz rasch und unbürokratisch eine Werkstatt organisiert haben, in der wir unser Auto zwischen den beiden Veranstaltungen revidieren konnten. Schön war’s, wir haben viele Punkte geholt, und haben jetzt beim Finale in Italien m November noch alle Chancen in der EHRC Gravel Wertung!“

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