MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖTC: Salzburgring

Einmal Vize-Titel, einmal „Blech“

Das Team von Scorpion Aquila Racing konnte zwar den Vizemeistertitel fixieren, hatte am Salzburgring aber auch viel Pech beim Finale der ÖTC 2004.

Letztes Wochenende fuhr das Team Scorpion Aquila Racing die beiden letzten Läufe zur Österreichischen Tourenwagen Challenge 2004 auf dem Salzburgring.

Das Samstagrennen fand unter schlechten Witterungsbedingungen, es regnete zeitweise in Strömen. Die beiden Piloten des Teams, Christian Engelhart und Heinz Janits, starteten von der dritten bzw. vierten Position.

Gleich in der ersten Runde kam es zu einem Wechsel der beiden „Scorpione“. Der erst 17jährige Engelhart eroberte aber in der zweiten Runde am Ende der Start- und Zielgeraden den dritten Platz wieder zurück. Diese beiden Plätze konnten dann hinter Karl-Heinz Matzinger und Mario Drexler auch ins Ziel gefahren werden.

Damit stand der Deutsche Christian Engelhart schon am Samstag als Vizemeister für die ÖTC fest. Der Burgenländer Heinz Janits hatte für Sonntag, wenn auch nur mehr mathematisch gesehen, noch Chancen auf den dritten Gesamtrang.

Der letzte Lauf in der ÖTC in diesem Jahr stand aber leider unter keinem guten Stern für die beiden Scorpion Aquila Racing-Fahrer. Ein kapitaler Motorschaden in der dritten Runde verhinderte den Angriff von Janits auf den dritten Gesamtplatz.

Christian Engelhart, an dritter Stelle liegend, musste wegen eines Schadens an der Antriebwelle in der achten Runde in die Box und schied dann endgültig in der zwölften Runde an einem gebrochenen Radlager aus. Dies dürften Nachfolgeschäden des Freitagstrainings gewesen sein, als Christian auf nasser Fahrbahn in die Leitplanken rutschte.

Das sehenswerte Endergebnis der beiden Scorpion Aquila Racing-Piloten in der
ÖTC-Wertung ergibt den Vize-Titel für Christian Engelhart und den undankbaren
vierten Platz für Heinz Janits.

Stimmen nach dem Rennen:

Christian zu dem Ergebnis: „Ich bin mit dem Endresultat sehr zufrieden. Es war meine erste Tourenwagensaison und für mich ein wichtiges Lehrjahr. Dass ich dabei gleich den Vizetitel ins Ziel fahren kann, hätte ich mir nie gedacht. Das freut mich natürlich wahnsinnig und motiviert mich für die Saison 2005. Schade ist nur,dass ich ausgerechnet beim letzten Rennen ausgefallen bin.“

Heinz zu seinem Ausfall: „Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich den dritten Platz in der Gesamtwertung an einen sehr gut fahrenden Matzinger abgeben musste. Es war trotzdem eine spannende Saison in einem tollen Team. Ich möchte mich herzlich bei allen Teammitglieder bedanken, die Ihre Zeit dafür geopfert haben, mir in dieser Rennsaison zu helfen.“

Teamchef Stefan Krinninger: „Wir sind mit den Leistungen unserer beiden Fahrer zufrieden, obwohl bei beiden Jungs noch jeweils ein Platz drinnen gewesen wäre. Sie haben sich kontinuierlich gesteigert, das ist eine gute Grundlage für das nächste Jahr. Ich möchte mich am Ende dieser Saison bei der Crew und den Werbepartnern für Ihre Mithilfe ganz herzlich bedanken. Ohne deren Leistung und Vertrauen wäre dies alles nicht möglich.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖTC: Salzburgring

- special features -

Weitere Artikel:

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende