MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bald zwanzig Grands Prix in einer Saison?

Der GP-Kalender könnte schon im kommenden Jahr um ein weiteres Rennen in der Türkei ausgebaut werden, auch Imola soll den Fans erhalten bleiben.

Während letztes Jahr 16 Rennen ausgetragen wurden und dieses Jahr immerhin auf 18 Rennstrecken gefahren wird, steht für 2005 offenbar der Ausbau auf 19 Rennen an. Das berichtet Autosport in seiner neuesten Ausgabe.

Demnach soll nächstes Jahr erstmals der Große Preis der Türkei ausgetragen werden, während auch weiterhin in Imola gefahren werden soll. Für die Teams stehen dann jedoch noch beschwerlichere Monate auf dem Programm. Beispiel: Das Toyota-Team ist nach dem GP von Monaco direkt zum Nürburgring gereist. Zwei Rennen binnen sieben Tagen. Anschließend fand eine umfangreiche Testwoche in Silverstone statt, wo im Hinblick auf den England GP gearbeitet wurde. Dazu wurden in Monza die Rennen in Montreal und Indianapolis vorbereitet. Am 6. Juni werden dann noch die Showrunden in Londons Innenstadt gedreht. Es folgen die zwei Überseerennen in Kanada und den USA. Wenn der Tross zurück ist, wird getestet und anschließend werden Frankreich und England in einer Woche ausgetragen.

Tim Edwards, Teammanager von Jordan-Ford, erklärte: „Die vier Rennen in sechs Wochen bedeuten eine Menge Arbeit für jeden im Team. Die beiden amerikanischen Rennen sind härter, als die zwei aufeinander folgenden Rennen in Monaco und auf dem Nürburgring, weil wir in dem Fall noch zur Fabrik zurückkehrten, um Teile zu reparieren.“

Top-Teams wie Ferrari haben dagegen die Möglichkeit ausreichend Teile herzustellen, um für solche Situationen gerüstet zu sein. „Kanada ist von unserer Fabrik weit entfernt und das macht die ganze Sache schwierig“, so Edwards. Deshalb nimmt Jordan zusätzliche Mitarbeiter nach Nordamerika mit, um vor Ort beschädigte Komponenten reparieren zu können. „Wir sind ein kleines und schlankes Team“, machte Edwards klar. „Der Silverstone-Test hat die ganze Sache erschwert. Über Nacht wurde alles verpackt und am Morgen verschickt.“

Neben dem neuen Rennen in der Türkei gibt es übrigens auch wieder Bewegung in Sachen Grand Prix von Russland. Dort soll sich Multi-Milliardär Roman Abramovich eingeschaltet haben.

Damit geht die Formel 1 mit großen Schritten auf die 20-Rennen-Marke zu. Bernie Ecclestone wäre es ohnehin lieber „mehr Rennen zu fahren und weniger zu testen“, denn: Bei der vielen Testerei wird nur unnötig Geld verbraten. Stattdessen könnte man am GP-Freitag mehrere Stunden frei testen. Und: Mit Testfahrten lässt sich nichts verdienen…

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC