MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die FIA tritt auf die Bremse

Die FIA hat in einem Meeting in Paris beschlossen, dass die Formel 1 2005 eingebremst werden muss, notfalls auch ohne Zustimmung der Teams.

Die Formel 1 wird eingebremst: Das beschloss der Weltmotorsportrat der FIA auf seiner heutigen Sitzung in Paris. Anlass zum direkten Handeln waren die schweren Unfälle von Felipe Massa in Kanada und Ralf Schumacher in Indianapolis. Der World Council begründete seine Entscheidung darin, dass „die Geschwindigkeiten in den letzten Jahren rasant gestiegen sind“.

Als Beispiele wurden Imola, Melbourne und Monaco herangezogen. Betrug eine Rennrunde im Fürstentum 1998, nach der Reduzierung der Wagenbreite auf 180cm und der Einführung der Profilreifen, noch 1:22.948, so wurde die schnellste Rennrunde 2004 in sage und schreibe 1:14.439 gefahren! In Melbourne waren die Formel 1 Boliden dieses Jahr im Rennen rund 7,5 Sekunden schneller und in Imola sogar 8,9 Sekunden.

Dieser Anstieg muss nun gestoppt werden. Der World Council hat dementsprechend die Technische Arbeitsgruppe damit beauftragt, Maßnahmen herauszuarbeiten, um die Performance der Rennwagen zu reduzieren.

Sollte kein Konsens erreicht werden, wird die FIA Artikel 7.5 anwenden und die Maßnahmen ohne Zustimmung zwangsweise durchsetzen. „Diese Maßnahmen würden im Oktober bekannt geben werden und drei Monate später in Kraft treten“, hieß es in einem Presseschreiben. „Das wäre rechtzeitig zur Saison 2005.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach