MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fluch oder Segen?

Jaguar hat sich aus der F1 verabschiedet, Jordan steht vor dem Bankrott, 2005 könnten die Top-Teams dazu verpflichtet werden, drei Autos einzusetzen.

Die Angst vor einer großen Formel 1 Krise ist allgegenwärtig. Seit der Ford Konzern am vergangenen Freitag den Rückzug seiner Marken Jaguar und Cosworth bekannt gegeben hat, zittern auch Minardi und Jordan einer ungewissen Zukunft entgegen. Schlimmstenfalls könnten dann nur noch sieben Rennställe statt der aktuellen zehn an den Start gehen.

Für F1-Boss Bernie Ecclestone ist der Ausstieg von Ford hingegen kein Beinbruch: „Es tut mir leid, denn wir hätten sie nicht verlieren müssen, aber es könnte sogar ein Vorteil daraus entstehen“, so der F1-Zampano. „Es gibt Vorkehrungen, dass die Top-Teams nun drei Autos einsetzen müssen und das würde uns 20 konkurrenzfähige Boliden im nächsten Jahr verschaffen.“

Entsprechend würde Ecclestone „lieber drei Ferrari, McLaren oder Williams“ fahren sehen als „einen Jaguar der gegen einen Jordan und einen Minardi kämpft“. Dass diese drei Teams aber tatsächlich noch auf der Strecke gegeneinander kämpfen, während drei Ferraris wohl ohne jeglichen Dreikampf weit vor den drei Williams und den drei McLaren ihre Kreise ziehen würden, unterschlägt Ecclestone vorsichtshalber.

Für Ex-Champion Niki Lauda wäre ein komplett rotes Siegerpodest hingegen eine Katastrophe. „Das wäre fatal“, ergänzt auch F1-Heimkehrer Jacques Villeneuve. „Dann hätten die großen Teams einen noch größeren Vorsprung und die kleinen würden ganz sterben. Ich fände es besser, wenn die großen Teams die kleineren unterstützen und Motoren liefern würden. Die Formel 1 muss bunt bleiben.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord