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Lauda: Jüngere Fahrer sind Villeneuve vorzuziehen

Laut F1-Experten Lauda wäre Villeneuve zwar ein geeigneter Kandidat für ein Williams-Cockpit, er selbst würde aber dem Nachwuchs eine Chance geben.

Nach Angaben des Automagazins Auto, Motor und Sport wird Jacques Villeneuve trotz aller Dementis in den Williams-BMW steigen – zwar nicht diese Woche in Le Catellet, sondern angeblich Anfang Juni in Silverstone. Dann wird der Kanadier nach achtmonatiger Pause wieder einen Rennwagen testen dürfen.

Zurzeit gibt es wieder viele Gerüchte um diverse Fahrer. Ralf Schumacher kann davon sicher ein Liedchen singen, bei Jordan fällt immer wieder der Name Jos Verstappen, und Jacques Villeneuve ist ein aktuelles Thema bei Williams. „Man muss sich vor den Gerüchten in Acht nehmen, denn es wird viel Blödsinn gesagt“, warnte Ex-Weltmeister Niki Lauda. „Heutzutage werden die Piloten von Pressesprechern beschützt und dürfen gar nichts mehr sagen. Es ist jedoch klar, dass Frank Williams beide Fahrer verlieren wird. Der eine [Montoya] hat woanders unterschrieben und der andere [Ralf Schumacher] steht wegen seiner schwachen Vorstellungen kurz davor rauszufliegen.“

Ginge es nach Lauda, so wäre Villeneuve eine exzellente Lösung für Williams. Aber es gibt da eine Bedingung. „Villeneuve hat viel Talent, aber alles hängt von der Verfügbarkeit der jüngeren Fahrer ab“, sagte Lauda gegenüber La Presse. „Wenn Räikkönen, Alonso, Webber und Villeneuve verfügbar wären, würde ich die zwei jüngeren nehmen. Das ist klar. Sie bedeuten die Zukunft der F1, nicht Jacques.“

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