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Starkes Porsche-Aufgebot

Über 30 Porsche-Boliden - darunter drei Brumos Daytona-Prototypen mit Porsche-Motor - nehmen am Wochenende das 24h-Rennen von Daytona in Angriff.

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Starke Porsche-Präsenz beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA), das am kommenden Samstag, 31. Januar, gestartet wird. In der Gran Turismo- und in der Super Grand Sport-Kategorie verzeichnet die Nennliste 28 seriennahe Porsche-Sportwagen, die auf der Basis des 911 aufgebaut sind.

Zusätzlich bringt das amerikanische Brumos-Team drei von Porsche-Motoren angetriebene Daytona-Prototypen an die traditionsreiche Strecke in Florida. Das Starterfeld der 42. Auflage des Langstrecken-Klassikers umfasst aktuell 56 GT-Fahrzeuge und Prototypen.

Mit dabei sind die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Miesau) und Jörg Bergmeister (Langenfeld), die wie im Vorjahr die Mannschaft des amerikanischen Racer's Group-Kundenteams verstärken.

Die beiden Deutschen holten gemeinsam mit ihren US-Teamkollegen 2003 auf einem seriennahen 911 GT3 RS überraschend den Gesamtsieg gegen die favorisierten Prototypen. Für 2004 sieht Bernhard wenig Möglichkeiten, diese Sensation zu wiederholen:

"Der Veranstalter hat die Regeln verändert. Wir fahren einen kleineren Flügel, schmalere Reifen und einen von 100 auf 64 Liter geschrumpften Benzintank."

Gleichwohl beherrschten Bernhard/Bergmeister gemeinsam mit Kevin Buckler und Patrick Long (beide USA) die Vortests: Sie fuhren mehr als eine Sekunde schneller als ihre besten Konkurrenten in der seriennahen GT-Klasse.

Drei Zehntel Sekunden fehlten dem von einem Porsche-Motor angetriebenen Brumos-Fabcar-Prototypen mit Startnummer 58 auf die Bestzeit in seiner Kategorie. Die Porsche-Werkspiloten Lucas Luhr (Monaco) und Sascha Maassen (Belgien) teilen sich das Cockpit des Wagens mit den Amerikanern David Donohue und Darren Law.

Luhr über seine bevorstehende Daytona-Prototypen-Premiere: "Sascha und ich bedanken uns bei Porsche für die Freigabe, die uns diesen Einsatz bei Brumos ermöglicht. Das Team hat ein blitzsauberes Auto hingestellt, ist hier sehr erfahren und hat im vergangenen Jahr bis zur 160. Runde geführt. Unsere Chancen sind nicht schlecht. Aber die Nacht ist sehr lang und kalt, die Tage können gnadenlos heiß werden, und die Piste ist teils sehr wellig, was die Mechanik hart rannimmt. Daytona ist immer für eine Überraschung gut. Ich freue mich, dass ich mit dem Prototyp auf Anhieb gut zurecht gekommen bin."

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