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DTM: Lausitzring

Sternenpower

Dreifach-Qualifying-Triumph für Mercedes, Pole für Gary Paffett, dahinter Jamie Green und überraschend Ex-F1-Weltmeister Mika Hakkinen.

Der Brite Gary Paffett war am Samstag im Qualifying auf dem EuroSpeedway Lausitz das Maß der Dinge. Mit einem deutlichen Vorsprung von 0,207 Sekunden sicherte sich der Mercedes-Benz-Fahrer vor seinem Landsmann und Teamkollegen Jamie Green in 1:15,808 Minuten die Pole-Position.

Paffet geht damit zum dritten Mal in seiner DTM-Karriere von Platz eins am Sonntag ins Rennen. Dritter im Einzelzeitfahren der schnellsten Zehn aus dem Qualifying wurde unter dem Jubel der Fans Mika Häkkinen. Damit schaffte der Finne bei seiner ersten Super-Pole-Teilnahme auf anhieb den Sprung unter die ersten Drei. Für die 3,442 Kilometer lange Strecke des EuroSpeedways benötigte der ehemalige Formel-1-Weltmeister 1:16,106 Minuten.

Audi-Pilot Mattias Ekström, der DTM-Champion des vergangenen Jahres, geht neben Häkkinen als Vierter in das morgige Rennen. Bernd Schneider in der AMG-Mercedes C-Klasse startet gemeinsam mit Teamkollege Bruno Spengler aus der dritten Startreihe um 14 Uhr in den zweiten Lauf der DTM-Saison 2005. Die ARD überträgt das 48 Runden lange Rennen vom EuroSpeedway Lausitz morgen live ab 13.45 Uhr.

Bester Opel-Pilot war wie bereits in Hockenheim Marcel Fässler. Mit dem Opel Vectra GTS V8 startet der Schweizer von Position acht. Der Sieger des ersten DTM-Saisonrennens Jean Alesi (Mercedes-Benz), Allan McNish im Audi A4 DTM und Opel-Pilot Heinz-Harald Frentzen verpassten die Super-Pole und beginnen das Rennen von den Plätzen elf, 13 und 17.

Gary Paffett (1. Startplatz, AMG-Mercedes): „Letztes Jahr lief es für mich hier nicht so gut. Deshalb habe ich noch eine Rechnung offen. Heute war alles perfekt. Die Strecke und mein Auto waren toll. Ich freue mich auf das morgige Rennen.”

Jamie Green (2. Startplatz, AMG-Mercedes): „Am Anfang meiner Super-Pole-Runde machte ich leider ein paar kleine Fehler. Gegen Ende der Runde lief es besser, und ich war drei Zehntel schneller als im Qualifying. In Hockenheim hatte ich während des Rennens zwei Fehler. Daraus habe ich hoffentlich gelernt.”

Mika Häkkinen (3. Startplatz, AMG-Mercedes): „Ein tolles Ergebnis. Ich bin jetzt schon mehr mit dem Auto vertraut als in Hockenehim und kenne mittlerweile seine Grenzen besser. Morgen möchte ich so viele Punkte wie möglich einfahren, habe aber immer noch einiges zu lernen. Ich bin selbst überrascht, hier auf Platz drei zu stehen. Das ursprüngliche Ziel war, die Super-Pole zu erreichen. Aber dieses Resultat ist ein Megaergebnis.”

Mattias Ekström (4. Startplatz, Audi): „Es war nicht die beste Super-Pole-Runde meines Lebens, aber auch nicht die schlechteste. Ich machte keine großen Fehler, sondern war einfach ein wenig zu langsam. Vom Gefühl ist das Auto sehr gut, und ich würde mich freuen, mit zehn Kilogramm Zusatzgewicht beim übernächsten Rennen in Spa zu starten.”

Marcel Fässler (8. Startplatz, Opel): „Wir konnten schon gestern die neuen Reifen nicht perfekt nutzen. Deshalb haben wir heute morgen am Auto einiges verändert. So hat es zumindest zur Super-Pole gereicht. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, damit wir morgen ein besseres Ergebnis einfahren können.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Diesen großen Erfolg haben wir so nicht erwartet. Die Truppe hat fantastisch gearbeitet und das Beste aus dem Auto geholt. Mit dieser Leistung und ein wenig Glück konnten wir drei Autos nach ganz vorne stellen. Mikas Leistung habe ich erwartet, da er ein unheimlich präziser Fahrer ist. Aber das er diese Leistung bereits am zweiten Rennwochenende zeigt, hat auch mich überrascht.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Wir haben heute wieder einmal gesehen, wie eng es in der DTM zugeht. Das Qualifying-Ergebnis ist für uns selbstverständlich enttäuschend, denn wir stehen nicht dort, wo wir sein wollen. Jetzt müssen wir versuchen, morgen im Rennen das Beste daraus zu machen.“

Opel-Motorsportchef Volker Strycek: „Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Bereits seit gestern haben wir Probleme, die Reifen optimal zu nutzen. Bis morgen gibt es für uns noch viel zu tun. Marcel hat wieder einmal eine gute Leistung gezeigt.”

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