MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Christian Klien begrüßt die Regeländerungen

Christian Klien begrüßt den neuen Knock Out-Qualifikationsmodus. Auch für die Wiedereinführung der Reifenwechsel sei es höchste Zeit gewesen.

Drei Jahre lang hat die oberste Motorsportbehörde FIA einen Qualifikationsmodus zur Anwendung gebracht, der bei den Fans zu einer großen Mehrheit unerwünscht war - dies kam bei einer Internetumfrage zum Vorschein. Die FIA hat reagiert und eine modifizierte Version des Vorgängermodus abgesegnet - das "Knock Out-Qualifying".

Während manche Fahrer wegen der freien Fahrbahn den Einzelrundenmodus bevorzugt hätten, begrüßt Christian Klien den neuen alten Modus. Gegenüber der österreichischen Tageszeitung Salzburger Nachrichten erklärte der Hohenemser: "Das wird sehr spektakulär werden, vor allem für die Zuschauer an den TV-Geräten. Die Fans auf der Tribüne werden sich freuen, dass sie mehr Autos sehen." Der Hohenemser räumt jedoch ein: "Wer allerdings keine gute Sicht auf eine Videowall hat, wird es schwer haben, zu überblicken, was da genau passiert. Für uns Piloten ist es wieder neu, inmitten des Verkehrs um die Bestzeiten zu fahren."

"Dem Einzelzeitfahren weine ich keine Träne nach", sagt Klien. Dass sein Teamkollege bei Red Bull Racing, David Coulthard, eine ähnliche Meinung zu diesem Thema haben könnte, ist nicht unwahrscheinlich, schließlich hat sich der Schotte bis zuletzt nicht so recht mit dem Einzelzeitfahren anfreunden können. Dass Klien auch im kommenden Jahr das zweite RBR-Cockpit neben dem Schotten innehaben wird, ist ebenfalls sehr wahrscheinlich. Klien sagt: "Es ist noch nichts unterschrieben. Ich hoffe natürlich, dass ich im Einser-Team bleibe."

Erfreut ist Klien auch über die Wiedereinführung der Reifenwechsel im Rennen, es sei dafür auch "höchste Zeit" gewesen: "Wechseln ist nicht nur für die Renntaktik wichtig, es erhöht natürlich auch die Sicherheit, wie man an den schleichenden Patschen - heuer etwa bei Räikkönen - gesehen hat."

Christian Klien erholt sich zurzeit in seiner Heimat Hohenems, Anfang November bestreitet er ein von Juan Pablo Montoya organisiertes Charity-Kartrennen in Kolumbien.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1