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Christian Klien und Vitantonio Liuzzi fighten zwar beide um das Red Bull Cockpit neben David Coulthard, dennoch streuen sie sich Rosen.

Die beiden Red Bull-Piloten Christian Klien und Vitantonio Liuzzi haben die "Autosport International Show" in England besucht. Das befreundete und zugleich rivalisierende Pilotenpaar nahm im Rahmen der Veranstaltung Stellung zu dem kommenden Shootout um das zweite Red Bull-Cockpit für Melbourne.

Christian Klien, der unlängst erklärt hat, er sei sicher, dass er in Melbourne am Start stehen wird, wies noch einmal auf die Freundschaft der beiden Kontrahenten hin:

"Wir bekämpfen uns nicht. Wir haben einander vor drei oder vier Jahren kennen gelernt und wir sind gute Freunde. Aber sicher will jeder von uns in der Formel 1 fahren - und wir wollen beide das Renncockpit. Im Moment ist noch nicht klar, wer in Melbourne im Auto sitzen wird – aber wir testen im Januar und im Februar, und dann werden sie entscheiden. Es ist wichtig, einen guten Job zu erledigen und das Team vorwärts zu bringen, dann werden wir sehen, wie die Saison wird."

Vitantonio Liuzzi, dem der neue Red Bull-Teamchef Christian Horner ausrichten ließ, die gemeinsam erzielten Erfolge, mit Arden in der Formel 3000, würden keinen Einfluss auf seine Entscheidung ausüben, streute dem neuen alten Teamchef trotzdem Rosen:

"Es war ein fantastisches Jahr, ich fuhr für Arden und das brachte mir Glück. Mit dem Aufstieg, gemeinsam mit Red Bull, in die Formel 1, ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Christian ist ganz sicher ein sehr netter und cleverer Typ, ein wirklich beeindruckender Mann. Ich denke, er kann die Teamstruktur entscheidend verändern. Es ist ein junges Team, welches Power benötigt."

Liuzzi fügte hinzu: "Es ist derzeit schwer einzuschätzen. Die Tests werden entscheiden, wer von uns beiden die Saison eröffnen wird. Aber ich denke, es besteht die Chance, dass wir uns das Cockpit teilen. Wir wissen es derzeit einfach nicht…"

David Coulthard, ebenfalls bei der Automobilshow vor Ort, betonte die Wichtigkeit des Teamwork – Michael Schumacher und Ferrari seien "die Blaupause für Erfolg. Es kommt nicht von ungefähr, dass er der erfolgreichste Fahrer der Formel 1 ist und ich hoffe, dass ich ein wenig Stabilität in das Team bringen kann."

Eine Rivalität der Fahrer abseits der Rennstrecke, wie früher bei Williams von Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya demonstriert, würde von dem Job, gemeinsam mit dem Team das Auto schneller zu machen, ablenken, fügte DC hinzu.

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