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Neues aus der "Königsklasse"

FIA warnt Teams vor McLarens Spa-Taktik

Viel Lob heimsten Ron Dennis & Co für ihren taktischen Kniff von Spa ein. Damals nahm Kimi Räikkönen bei seiner Boxeneinfahrt den Speed heraus, da sein Teamkollege Juan Pablo Montoya während der Gelbphase gerade in der Box weilte. Nun erklärte die FIA: "Alle Teams wurden darüber informiert, dass jedes Auto, dass aus unserer Sicht unnötig langsam fährt und andere Fahrer gefährdet, den Stewards gemeldet werden könnte. Das gilt für Autos auf der Strecke, im Boxengasseneingang und in der Box."

Testbeschränkung auch 2006 gültig?

Zuletzt gab es viel Wirbel um die freiwillige Testbeschränkung der neun Teams außer Ferrari. Toyota und B·A·R rückten bei mehreren Gelegenheiten mit drei oder mehr Autos zu den Testfahrten an, um jederzeit zwei Boliden auf der Strecke zu haben. Für manche Teamchefs verstieß dies gegen den Geist der Testbeschränkung.

Entsprechend könnte es im nächsten Jahr einige kleinere Detailänderungen an der Testbeschränkung geben. Das Testlimit von 30 Tagen soll jedoch bestehen bleiben. "Es wird etwas anders aussehen als in diesem Jahr", bestätigte Honda Racing Vizepräsident Otmar Szafnauer gegenüber Autosport. "Wir haben aus dem ersten Jahr gelernt und besprechen gerade, welche Änderungen vorgenommen werden sollten."

Knock-Out-Qualifying ab 2006?

Wieder einmal trafen sich die Teambosse am Freitag in Interlagos, um über das Qualifying-Format für die nächste Saison zu diskutieren. Als Favorit gilt angeblich das von Bernie Ecclestone vorgeschlagene Knock-Out-Qualifying, bei dem alle 15 Minuten die fünf langsamsten Fahrer ausscheiden.

Aufgrund der fortgeschrittenen Entwicklungsphase der 2006er Auto bestehen die Teamchefs allerdings darauf, dass das Qualifying mit der Rennspritmenge gefahren werden müsste.

Dan Wheldon und BMW?

IRL-Champion Dan Wheldon wird schon seit längerem mit der Formel 1 in Verbindung gebracht. Nachdem nun sein Manager Julian Jakobi bestätigte, dass er seinen Vertrag mit Andretti-Green Racing in der IRL noch nicht verlängert habe, schossen in England Gerüchte über einen Wechsel zu BMW aus dem Boden.

Angesichts der noch unklaren Situation um Jacques Villeneuve könnte Wheldon tatsächlich einen Platz bei den Münchner erhalten. Dagegen spricht allerdings, dass Mario Theissen einen Piloten sucht, der dem Team bei der Weiterentwicklung des Autos helfen könne. Und da wäre ein Formel-1-Rookie sicherlich fehl am Platz.

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