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Neues aus der „Königsklasse“

Newey und der Lockruf des Geldes

Geld spiele beim Wechsel von Adrian Newey zu Red Bull Racing keine Rolle. Das behauptete am Dienstag jedenfalls Sportdirektor Christian Horner. Britische Medien verraten hingegen eine andere Geschichte: Demnach soll Newey von R•B•R zehn Millionen Dollar pro Jahr kassieren, McLaren habe hingegen "nur" rund sechs Millionen geboten. "Ron Dennis und Martin Whitmarsh sahen ein solches Investment als nicht gerechtfertigt an", so der Guardian.

Karthikeyan verzichtet auf Midland-Cockpit

Tiago Monteiro soll das zweite Stammcockpit des Midland-Teams für 2006 sicher sein, der Deal soll Mitte Dezember bestätigt werden. Für Narain Karthikeyan bedeutet dies das Aus.

"Das Cockpit hätte 9,5 bis 14 Millionen Dollar gekostet", so der Inder. "Es ist unmöglich, so viel Geld zu bekommen." Deswegen konzentriert der schnelle Inder seine Kräfte nun auf ein Freitagscockpit. "In einem guten Auto kann ich meine Fähigkeiten als Testfahrer unter Beweis stellen. Das ist eine tolle Chance."

Hausaufgaben für Robert Kubica

Letzte Woche stattete Robert Kubica, Champion der Formula Renault 3.5 World Series, dem RenaultF1-Werk in Enstone einen Besuch ab. Dort ließ er sich den Sitz für seine bevorstehende Testfahrt anpassen und lernte den zuständigen Ingenieur kennen.

"Wir sprachen über den Test in Barcelona, er gab mir ein paar Hausaufgaben mit auf den Weg, zum Beispiel, wie ich das Lenkrad bediene", sagte der Pole. "Ich werde den Windkanal und alle Aerodynamik-Bereiche in Erinnerung behalten, aber mein Favorit ist die eigentliche Werkstatt, in der an den Rennwagen gearbeitet wird."

Williams FW28 mit neuen Ideen

Ende Januar wird der neue Williams Cosworth FW28 erstmals auf die Teststrecke rollen. Technikchef Sam Michael erwartet einen arbeitsreichen Winter, sieht jedoch den Wechsel zu Cosworth-Motoren nicht als Problem an. "Unterschätzt Cosworth nicht", mahnt er. "Das ist eine starke und entschlossene Firma, die 2006 die Chance erhält, an die Spitze zurückzukehren."

Dennoch mehren sich die Gerüchte, wonach Frank Williams ab 2007 auf Toyota-Kundenpower umsteigen wird. Vorher gilt es aber den FW28 weiterzuentwickeln, das 2006er Auto soll laut Michael "einige neue Ideen, und sogar einige radikale" beinhalten.

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