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Neues aus der "Königsklasse"

BMW entscheidet über Villeneuves Zukunft

Erst seit einem halben Jahr steht Jacques Villeneuve in den Diensten des Schweizer Sauber-Teams. Schon lange vor der Übernahme durch BMW wurde angezweifelt, ob der Ex-Champion seinen Zweijahresvertrag in Hinwil erfüllen würde.

Nun liegt die Zukunft des Kanadiers in den Händen von BMW, die laut Peter Sauber auch die bestehenden Verträge übernehmen werden. Die Fahrerentscheidung liegt dennoch allein in Münchner Händen: "Es ist absolut logisch, dass BMW sich darum kümmern möchte. Sie hatten bei den Fahrern bislang nicht viel zu sagen und darunter haben sie gelitten."

Der neue V8-Motor überraschte Ferrari

Schon lange tüftelt Ferrari an seinem V8-Aggregat für 2006. Entsprechend oft wird gemutmaßt, dass die Roten von der FIA früher über die neuen 2,4 Liter V8-Motoren in Kenntnis gesetzt wurden. Motordesigner Gilles Simon räumte nun mit diesen Gerüchten auf und verriet zudem einiges über das neue Kraftpaket aus Maranello.

"Es ist sehr klein, sehr kompakt, aber auch sehr komplex", betont er. "Wir waren vom Verhalten eines V8-Motors bei sehr hohen Drehzahlen sehr überrascht. Der Sound ist gar nicht einmal so anders. Er wird nicht wie die alten V8 klingen."

Jordan EJ15B erst in Deutschland?

Eigentlich sollte schon an diesem Wochenende in Frankreich der modifizierte EJ15B des Jordan-Teams zu seinem ersten Renneinsatz kommen, doch nach nur einem Testtag mit dem überarbeiteten Boliden kündigte man an, dass der Wagen frühestens in Silverstone zum Einsatz kommen wird.

Aber auch dieser Termin scheint nicht haltbar. "Es ist noch nicht bereit", erklärte Tiago Monteiro über den neuen Boliden. "Wir hatten einige Kinderkrankheiten, besonders mit der Kühlung." Somit wird der EJ15B in Magny Cours nur als drittes Auto für Robert Doornbos zur Verfügung stehen. Da der nächste Test aber erst nach Silverstone stattfinden wird, dürfte ein Debüt beim Heimrennen kaum möglich sein. "Hoffentlich können wir das neue Auto in Hockenheim einsetzen."

Ferrari F2004 kam unter den Hammer

Der neue Besitzer von Michael Schumachers F2004 aus dem Vorjahr ist um einen Weltmeisterwagen reicher und um 3,3 Millionen US-Dollar ärmer. So viel musste er für den roten Renner hinblättern. Laut dem Auktionshaus war dies "ein Rekord für ein Formel-1-Auto".

Übergeben wird das neue Prunkstück dem Käufer aber erst im Januar des nächsten Jahres - denn bis dahin muss der F2004 zwecks Wahrung der technologischen Geheimnisse der Scuderia noch in Maranello verbleiben.

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