MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neues aus der "Königsklasse"

Jordan-Test für Davidson

Im letzten Winter wehrte sich Teamboss Nick Fry noch dagegen, seinen Testfahrer Anthony Davidson für den Shoot-Out um das zweite Williams-Cockpit frei zu geben. Für den 13. September dieses Jahres erhielt der abwanderungswillige Brite nun allerdings die Freigabe, einen eintägigen Test für Jordan zu bestreiten.

"Unsere Fahrerpaarung für 2006 ist noch nicht beschlossen, weswegen wir Anthony nicht versichern können, ihm einen Rennsitz anbieten zu können", begründete Sportdirektor Gil de Ferran diesen Schritt. "Dieser Test beweist, wie ernst es mir für das nächste Jahr ist", betonte Davidson, der als einer der Top-Kandidaten für einen Midland-Stammplatz 2006 gehandelt wird.

Minardi: Red-Bull-Deadline bis Spa?

In Monza tauchten Gerüchte darüber auf, dass Red Bull das Minardi-Team übernehmen könnte, um dort seine Junioren unterzubringen. Während Helmut Marko diese Meldungen am Sonntag dementierte, willen Autosport erfahren haben, dass Red Bull bis zum GP von Belgien eine Entscheidung über den Kauf des Rennstalls getroffen haben möchte.

Bis zu dieser Entscheidung soll Minardi-Boss Paul Stoddart alle Verhandlungen mit möglichen anderen Käufern unterbrechen. Für Red Bull würde ein Junior-Team durchaus Sinn machen: Man könnte dort die diesjährigen Chassis einsetzen, welche auch 2006 mit einem V10 von Cosworth fahren würden. Zudem könnte man dort Scott Speed und den "Verlierer" des Duells Klien/Liuzzi unterbringen.

Ferrari schließt Reifenwechsel aus

Das "schwarze Gold" ist in diesem Jahr wieder einmal in aller Munde. Im Falle von Bridgestone werden diesmal allerdings keine Lobeshymnen gesungen. An einen Abschied von den Japanern denkt man in Maranello aber trotz aller Kritik nicht.

"Daran denken wir gar nicht", erklärte Luca di Montezemolo in Monza. "Wir haben zusammen gute und schlechte Zeiten erlebt." Und im nächsten Jahr sollen nun wieder gute Zeiten folgen. Mit Bridgestone und Michael Schumacher. Einen Vorvertrag mit Kimi Räikkönen dementierte der Ferrari-Boss erneut: "Ich habe in meiner Ferrari-Zeit schon so viele Gerüchte gehört, das beinhaltete sogar Senna und viele andere Fahrer. Unsere erste Wahl ist aber Michael Schumacher."

Fisichella wünscht sich noch einen Sieg

Mit einem Sieg beim Auftaktrennen in Melbourne begann die zweite Renault-Karriere von Giancarlo Fisichella höchst erfolgreich, doch dann kam eine Saisonmitte mit Pleiten, Pech und Pannen. Nach seiner Rückkehr auf das Podest möchte "Fisico" den Schwung seines Heim-GP in die kommenden Grands Prix mitzunehmen.

"Klar freue ich mich über noch mehr Zähler für mein eigenes Punktekonto. In erster Linie aber geht es jetzt darum, für das Team die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Am Sonntag haben wir nur einen Punkt auf McLaren eingebüßt, ein annehmbares Ergebnis. Noch stehen vier Rennen in dieser Saison aus – und davon will ich mindestens eines noch gewinnen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?