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CVC will Frieden in der Formel 1

Die Investoren von CVC möchten mit der Übernahme der kommerziellen Rechte die Formel 1 verbessern und sogar Frieden mit den Herstellern erzielen.

Die britische Investmentfirma CVC, welche über die neu gegründete Firma Alpha Prema seit dieser Woche die Mehrheit an den kommerziellen Rechten der Formel 1 innehält, betrachtet die Übernahme offenbar auch als eine Art von moralischer Verpflichtung. Sie möchte sich aktiv um das Wohl des Sports kümmern - und so auch das Gespenst einer eigenen Hersteller-Serie verjagen.

Donald Mackenzie von CVC erklärte gegenüber Autosport: "CVC fühlt sich einer florierenden und erfolgreichen Formel-1-Weltmeisterschaft verpflichtet und wird jeden Schritt unterstützen, um die Formel 1 als Königsklasse des Motorsports zu erhalten." In Richtung Hersteller sagte Mackenzie: "CVC wird die laufenden Diskussionen zwischen der Formel 1, den Teams und den Herstellern unterstützen, um eine erfolgreiche Verlängerung des laufenden Concorde-Abkommens zu ermöglichen."

Bernie Ecclestone wird weiterhin die Geschäfte leiten - der Brite erklärte: "Wir sind sehr froh, CVC als Aktionär an Bord zu haben. Deren Langzeit-Strategien und Visionen sollen den Teams, den Promotoren und den Herstellern Stabilität zusichern. Sie verfügen über Wissen im Motorsport und sind daher der ideale Partner für die Formel 1." Ecclestone spricht damit die Firma Dorna an, die erfolgreich die kommerzielle Vermarktung der Motorrad-WM betreibt - auch an ihr hält die CVC wesentliche Anteile.

Die Hersteller-Vereinigung GPMA hat die Anteilsübernahme mit Interesse verfolgt, wie es in einer Aussendung heißt. Man wolle mit der neuen Firma Alpha Prema konstruktive Dialoge führen, um den Sport zugunsten aller Anteilsinhaber und ganz besonders der Fans weiterzuentwickeln. Zugleich jedoch stellen die Hersteller klar, dass es mit der Übernahme alleine nicht getan ist: "Unterdessen werden die GPMA und ihr operativer Partner iSe weiterhin die Vorbereitungen für eine eigene Serie fortsetzen."

Dr. Gerhard Gribkowsky von der Bayrischen Landesbank, die ihre Anteile verkauft hat, erklärte: "Wir sind froh, unsere Anteile an einen Investor verkauft zu haben, der über beträchtliches Fachwissen und auch Erfahrung im Motorsport verfügt. Mit CVC als Anteilsinhaber und der weiteren Verpflichtung von Mr. Ecclestone sollte die Formel 1 über die nötigen Ressourcen verfügen, um den Sport zu seinem vollen Potential zu bringen."

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