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Keine Vorentscheidung nach Hamilton-Out

Mit Guillaume Moreau sah der 15. Saisonlauf in Zandvoort ein neues Gesicht auf dem Siegertreppchen. Lewis Hamilton schied aus!

Guillaume Moreau (Signature, Dallara-Opel) feierte im niederländischen Zandvoort seinen ersten Saisonsieg in der Formel 3 Euro Serie. Der Franzose ist damit der erste Rookie, der in diesem Jahr ein Rennen der härtesten Nachwuchsserie der Welt gewinnen konnte. Sebastian Vettel (Mücke Motorsport, Dallara-Mercedes) und Franck Perera (Prema Powerteam, Dallara-Opel) belegten die Plätze zwei und drei. Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes) schied nach einer Kollision in der ersten Kurve mit seinem Teamkollegen Adrian Sutil (ASM F3, Dallara-Mercedes) in der ersten Runde aus.

Das 15. Saisonrennen begann turbulent: Noch auf der Startgeraden fuhr Kohei Hirate (Team Rosberg, Dallara-Opel) nach einer Berührung mit James Rossiter (Signature-Plus, Dallara-Opel) in das Auto von Fabio Carbone (Signature, SLC R1-Opel). Beide schieden aus. Wenige Meter später kollidierten ausgangs der Tarzanbocht die beiden ASM-Piloten Lewis Hamilton und Adrian Sutil, die daraufhin ausrollten. Das Safety Car neutralisierte das Rennen für vier Umläufe. Guillaume Moreau profitierte von den Unfällen und kam als Führender vor Sebastian Vettel aus der ersten Runde zurück. Der Franzose gewann auch den Restart. Paul di Resta (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes) überholte Sebastian Vettel noch vor der Startlinie, der Schotte bekam dafür eine Durchfahrtsstrafe und landete am Ende auf Platz 14

Nach den Ausfällen von Hamilton und Sutil ist die Titelentscheidung in der Formel 3 Euro Serie vertagt. Lewis Hamilton benötigt im morgigen 16. Saisonrennen noch fünf Zähler mehr als Sutil, um die Gesamtwertung der Formel 3 Euro Serie zu gewinnen.

Stimmen nach dem Rennen:

Guillaume Moreau (Signature):
Es ist ein fantastisches Gefühl, mein erstes Rennen in der Formel 3 Euro Serie zu gewinnen. Es war toll, das Rennen anzuführen, es hat riesig Spaß gemacht. Ich bin überglücklich.

Sebastian Vettel (Mücke Motorsport):
Ich verschlief den Restart, deshalb konnte Paul di Resta mich überholen. Mit meinem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden, allerdings wäre heute auch ein Sieg möglich gewesen.

Franck Perera (Prema Powerteam):
Ich bin sehr glücklich, wieder einmal auf dem Podium zu stehen, da wir hier bisher ein recht schwieriges Wochenende hatten. Von Platz acht auf drei vorzufahren ist ein gutes Ergebnis. Mehr war heute nicht drin, da Sebastian zu schnell war.

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