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Rot-weiß-roter Doppelsieg

Nach der Disqualifikation von Carsten Seifert und Daniel Hadorn ist der Weg frei für die Österreicher, Proczyk gewinnt vor Winter.

Verlief das letzte Wochenende auf dem Sachsenring alles andere als zufrieden stellend, gab Patrick Winter bereits beim Qualifying in Assen eine weitere Talentprobe ab.

Der Racing-Rookie des Vorjahres sicherte sich auf der äußerst schnellen niederländischen Rennstrecke den vierten Startplatz, der Rückstand auf Pole-Setter und Landsmann Harald Proczyk fiel mit 0,08 Sekunden denkbar knapp aus.

Winter erwischte einen sehr guten Start und konnte gleich zwei Positionen gut machen, nach einem Schaltfehler fiel er aber wieder auf Rang vier zurück. Der Schlierbacher war laufend in heiße Fights verwickelt, nach mehreren Positions-Wechseln kam er als Vierter hinter Harald Proczyk ins Ziel.

Das Ergebnis blieb allerdings vorläufig, da sowohl der vermeintliche Sieger Carsten Seifert als auch der Zweitplatzierte Daniel Hadorn unter Gelb überholt hatten. Die Rennkommissäre disqualifizierten daraufhin beide Piloten.

Damit ging der Sieg an Harald Proczyk, Patrick Winter machte als Zweiter den rot-weiß-roten Doppelsieg perfekt, zudem darf er sich über das bis dato beste Ergebnis seiner noch jungen Laufbahn freuen.

Nach dem Rennen kletterte Patrick Winter sichtlich erschöpft aber zufrieden aus dem Cockpit seines Ford Fiesta ST:

„Das war unglaublich anstrengend, du hast auf der Strecke nicht eine Sekunde um dich auszuruhen, sonst geht schon einer an dir vorbei. Carsten Seifert hat kurz bei mir angeklopft und ich war neben der Piste, alles in allem war es aber ein gutes Rennen, es ist mir zudem gelungen, Ralf Martin – den Dritten der Gesamtwertung – hinter mir zu halten. Dass es schlussendlich sogar zu Rang zwei gereicht hat, ist natürlich toll, wenngleich es natürlich schöner ist, seine Konkurrenten auf der Strecke zu besiegen.“

Dabei zählt der Kurs von Assen gar nicht zu Winters Favoriten: „Ich mag die Strecke eigentlich nicht besonders, dass es dennoch so gut gelaufen ist, freut mich natürlich umso mehr.“

Das Ergebnis des heutigen Rennens ist morgen Sonntag zugleich die Startaufstellung, allerdings müssen die ersten Sechs des Samstags-Rennen in umgekehrter Reihenfolge starten.

Für Patrick Winter bedeutet das Startplatz fünf: „Ich möchte am Sonntag auf jeden Fall an das heutige Resultat anknüpfen und zumindest unter die Top-Fünf fahren. Zudem werde ich versuchen, Harald Proczyk so gut wie möglich zu unterstützen, schließlich fahren wir im gleichen Team und er hat noch alle Chancen auf die Meisterschaft.

Ergebnis 1. Rennen, Zolder:

1. Harald Proczyk 19:59.986
2. Patrick Winter + 1.307s
3. Ralf Martin + 1.570s
4. Marcel Leipert + 2.199s
5. Harald Hennes + 6.189s

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