MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Frentzen erwägt Wechsel in die USA

Nach dem mittlerweile unausweichlichen Ende seiner DTM-Karriere zeigt Heinz-Harald Frentzen Interesse an einem Wechsel in eine US-Serie.

Heinz-Harald Frentzen dürfte sich an längst vergangene Formel-1-Tage erinnert fühlen: Solider Leistungen in der vergangenen Saison zum Trotz - Frentzen wurde mit zwei Podestplätzen und insgesamt 17 Punkten bester Opel-Pilot - steht der Deutsche nach dem Ausstieg seines Teams sowie der Untersagung von Opel-Privateinsätzen ohne Cockpit da.

Nachdem Mercedes-Sportchef Norbert Haug bereits vor Wochen öffentlich jegliches Interesse an Frentzen zurückgewiesen hatte, gibt es auch seitens Audi keinerlei Anzeichen, mit ihm in Vertragsverhandlungen zu treten. So scheint seine DTM-Karriere ein schnelles, unfreiwilliges Ende gefunden zu haben - möglicherweise jedoch nicht seine aktive Motorsportkarriere.

Wie bereits zum Ende seiner Formel-1-Laufbahn lotet Heinz-Harald Frentzen seine Chancen in den USA aus. "Es ist kein Geheimnis, dass ich auch gern in Amerika Rennen fahren würde", erklärte Frentzen gegenüber dem sid, "ich habe mit meinem Management die Lage sondiert. Es gibt da gewisse Optionen." In Betracht kämen dabei sowohl die ChampCar-Serie als auch die IRL. Der Aufbau eines eigenen Motorsportteams, an dem Frentzen ebenfalls Interesse bekundet hatte, muss so wohl noch einige Zeit warten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt