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Steirischer Bergrallyecup: Lödersdorf

Der Winterschlaf ist vorbei!

Der 1. Lauf im Jubiläumsjahr - der steirische Bergrallyecup feiert ja sein 25jähriges Bestehen - geht am Sonntag in Lödersdorf über die Bühne.

Rechtzeitig zum Saisonauftakt hat sich der Frühling breit gemacht, die Teams haben ihre Boliden aus der Garage geholt und abgestaubt. Und beim ersten Lauf des Jahres 2005 wird auf der Panoramastrecke von Lödersdorf in der Nähe von Feldbach alles am Start sein, was Rang und Namen hat.

Aus der italienischen Schweiz kommt der Stargast: Bruno Ianiello, bekannt unter dem treffenden Spitznamen „Raketenbruno“ will mit seinem ultraschnellen Lancia S4 noch eine offene Rechnung begleichen – im Jahre 2003 musste er nämlich eine überraschende Niederlage gegen Felix „Pailix“ Pailer hinnehmen, Revanche ist also angesagt.

News aus der Köngisklasse

„Mr. Bergrallye“ Felix Pailer bastelt ja seinerseits eifrig am Comeback, der 12fache Gesamtsieger des steirischen Bergrallyecups hat nach einem schweren Unfall im Vorjahr lange Zeit pausieren müssen. Jetzt werden die letzten Handgriffe an seinem völlig neu aufgebautem Lancia Delta Integrale angelegt.

Pailers Schwiegersohn Reinhard Schlegl vertraut hingegen weiter der Marke Ford, der Sierra hat allerdings ausgedient, jetzt geht es mit einem Ford Escort Cosworth an den Start. Ebenfalls auf „Cossie-Power“ vertraut der Gleinstättner Hanspeter Laber, der seinem Gabat getunten Fahrzeug ein neues Aerodynamikpaket spendiert hat.

Der südsteirische Bergspezialist Andy Marko vertraut vorerst noch seinem Ledinegg Golf GTI. Vorerst deshalb, weil Marko mit einem Einstieg in die Königsklasse liebäugelt, das Vorhaben wurde allerdings noch etwas hinausgeschoben um einen optimalen Einstieg zu ermöglichen.

Auch in den „kleineren“ Klassen hat sich noch einiges getan

Manfred Wurzwallner hat vom Grazer Bergrallye-Urgestein Walter Lammer dessen BMW Turbo erworben, damit wird der Bayerische in Zukunft unter der Flagge des MSC Mitterdorf an den Start gehen. In der Werkstatt von Seriensponsor Heli Herzog wird noch heftig geschraubt, das Team muss den beim Saisonfinale havarierten Renault Megane wieder rennfertig machen. Der „Diesler der Nation“ Ferdl Krendl hat seinen Fiat Stilo in die Garage gestellt, neues Arbeitsgerät ist ein Honda Integra, ein ehemaliges Rundstreckenauto, mit dem er in der Gruppe N starten wird. In der historischen Klasse gibt es mit dem Grazer Engelbert Gressl und seinem Bentley Tourer sicher ein äußerst interessantes Fahrer-Auto-Gespann.

Das Veranstalterteam MSC Lödersdorf präsentiert sich „neu“

Rund um Karl-Heinz Binder wurde ein neues Team aufgebaut. Teamleader ist Binder selbst, er steuert einen Ford Escort Turbo. Weiters startet Mario Hohenwarter (VW Golf III TDI), Franz Spörk (Fiat 124 Spezial) und einen 1er Golf teilen sich heuer Mario Krenn und der „Rennleiter in Spee“, Seppi Lafer. Mit der Firma Hohenwarter konnte übrigens auch ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden.

Der MSC Lödersdorf hofft, dass der Wettergott ein Einsehen hat und dass pünktlich am Sonntag, dem 20. März, die Startflagge für die Saison 2005 auf der Panoramastrecke in Lödersdorf auf den Köberlberg fallen kann.

Eine interessante und spannende Meisterschaft scheint im Jubiläumsjahr des Herzog Motorsport/Fundgrube Bergrallyecups jedenfalls garantiert. Los geht’s wie immer um 09:00 Uhr mit dem Training, ab 13:00 Uhr folgen die Rennläufe!

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