MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

DTM-Chance für Mathias Lauda

Nun ist es fix, Mathias Lauda startet heuer für Mercedes in der DTM, daneben hat Norbert Haug auch die Engländerin Susie Stoddart verpflichtet.

Mathias Lauda, geboren in Salzburg mit Wohnsitz in Barcelona, tritt 2006 für das Team von Ingmar Persson an. Er unternahm erst vor vier Jahren seine ersten Schritte im Motorsport und startete in der Formel Nissan. Seine Premierensaison beendete er auf dem zwölften Platz. 2003 belegte er in der Serie den achten Gesamtrang.

2004 fuhr Lauda sowohl in der Internationalen Formel-3000-Meisterschaft wie auch in der Euro-3000-Serie. Im vergangenen Jahr startete er in der GP2-Meisterschaft, die im Formel-1-Rahmenprogramm ausgetragen wird. Darüber hinaus vertritt er die österreichischen Farben in der A1 Grand-Prix-Serie.

Mathias Vater Niki Lauda, der dreifache Formel-1-Weltmeister, verfolgt die DTM seit vielen Jahren mit großem Interesse und fuhr selbst schon öfter ein DTM-Auto, zuletzt 2003 auf dem A1-Ring in Österreich:

„Ich freue mich sehr, dass Mathias von Mercedes-Benz die Chance erhält, in der DTM zu starten. Diese Serie ist für mich nach der Formel 1 die wettbewerbsintensivste mit einer professionellen Organisation, großem Zuschauerzuspruch und beeindruckenden Fernsehquoten. Mathias hat sich keine leichte Aufgabe gestellt, im hochkarätigen DTM-Starterfeld zu bestehen.“

Mathias Lauda: „Ich bin stolz, mit Mercedes-Benz in der DTM zu fahren. Ich habe keine Tourenwagen-Erfahrung und muss bestimmt noch einiges lernen. Meine ersten Tests mit der AMG-Mercedes C-Klasse verliefen gut. Mein Ziel ist es, nach einer Eingewöhnungsphase in der DTM mit guten Resultaten auf mich aufmerksam zu machen, mir ist klar, dass dabei von „kam, sah und siegte“ keine Rede sein kann, sondern ich mich zunächst in meinem unmittelbaren Umfeld profilieren muss.“

Daneben verpflichtete Mercedes noch Susie Stoddart. Geboren in Oban, Schottland, unweit von Glasgow, geht sie für das Berliner Team Mücke Motorsport an den Start. Ihre Motorsportlaufbahn begann die blonde Schottin, die jetzt in Northampton lebt, im Kartsport. Nach fünf Jahren in dieser Nachwuchskategorie, von 1996 bis 2000, feierte sie 2001 in der Formel-Renault-Winterserie ihr Rennwagendebüt.

2003 wurde Susie Neunte in der Endwertung der Britischen Formel-Renault-Meisterschaft, 2004 folgte der fünfte Platz in der Gesamtwertung dieser Serie. Im Jahr darauf wechselte sie in die Britische Formel-3-Meisterschaft, kam jedoch in Folge einer Verletzung nur in zwei Rennen zum Einsatz.

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Mit Susie Stoddart und Mathias Lauda haben wir zwei sympathische Newcomer in unserer DTM-Mannschaft. Mathias Lauda hat in seiner bisher kurzen Karriere in mehreren Formel-Klassen Erfahrungen gesammelt und er will jetzt im Tourenwagen seinen Weg gehen."

"Er ist ein feiner Kerl, der spät mit der Rennerei startete und bisher noch vergleichsweise wenig Erfahrung sammeln konnte. Die DTM und ihre Umgebung werden ihm helfen, sich weiter zu steigern. Susie und Mathias sind eine Bereicherung für die DTM und haben sich eine große Aufgabe gestellt, und sie werden bei deren Lösung unser aller Unterstützung erhalten.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe