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Alles neu in Imola

Am Sonntag wurden die alten Boxenanlagen der Rennstrecke von Imola gesprengt, ein neues Management soll die Formel 1 zurückholen.

Am vergangenen Sonntag wurden die alte Boxenanlage und das Pressezentrum an der Rennstrecke von Imola mit Sprengladungen dem Erdboden gleichgemacht, doch auch hinter den Kulissen wird sich noch einiges tun, um die Rückkehr der traditionsreichen Rennstrecke in die Formel 1 zu ermöglichen.

Jahrelang forderte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone die Streckenbetreibern dazu auf, den Kurs zu modernisieren, doch bis zuletzt gab es Probleme mit der Umsetzung und der Finanzierung.

Zwar wurden die Bauarbeiten mittlerweile aufgenommen, doch weil man dem Briten nicht rechtzeitig eine Garantie geben konnte, dass die Maßnahmen rechtzeitig abgeschlossen sind, wurde das Rennen aus dem Kalender 2007 gestrichen.

Imolas Bürgermeister Massimo Marchignoli ist jedoch zuversichtlich, dass das Rennen schon 2008 wieder im Kalender auftauchen wird, entsprechende Zusicherung habe ihm Bernie Ecclestone gegeben. Hierfür ist aber neben der nun in Angriff genommenen Modernisierung der Anlage noch eine weitere Änderung vonnöten.

"Um den Grand Prix wieder zu erhalten, muss sich das Management ändern, der Vertrag mit 'SAGIS' läuft am 31. Dezember aus", erklärt der Italiener gegenüber der Gazzetta dello Sport. "Anschließend wird durch eine weltweite öffentliche Ausschreibung ein neues Unternehmen ernannt, die Entscheidung wird vom Stadtrat getroffen."

Die Entscheidung, wer den Zuschlag erhält, werde "auf Basis der Projekte, der Ideen und der finanziellen Ressourcen" entschieden. Man werde diesbezüglich auch auf Ecclestone zugehen, der in den vergangenen Jahren immer wieder selbst als Veranstalter auftrat:

"Ich bin verhalten optimistisch, was die Rückkehr der Formel 1 betrifft. Wichtig ist, dass wir wieder eine Situation aufbauen, die Bernie zufrieden stellt."

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